Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Journal
- Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Volume
- 1839
- Issue
- Heft 3
- Article
- [Rezension]
- Date
- 1839-01-01
- Page
- Seite 416 (sequence 2)
- Language
- German
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4LÜ Recenstonen. übersetzten Aristoteles,' der gleichfalls übersetzten griechischen Erklärer, namentlich Alexander und Themisthius, und den arabischen Erklärer, besonders Ebn Sina, Abubekhr Elzeig, Abuüezer Elpharabi und Ebn Neschd, der schlechtweg unter dem Namen vdnn angeführt wird. Gelegentlich werden auch Stellen aus Gabirvl'ü philosophischem Werke: angeführt» welche bereits bei DukeS: Ehrensänlen :c. S. 106 ff. zusammengestellt sind, und einige Stellen aus E. E'S. Schriften. — Als Anhang fügt der Verf. drei Abschnitte hinzu. In dem ersten stellt er die Ansichten der Philosophen über die Vollkommenheit des Menschen und über die Verbindung, in welche er dadurch mit dem Weltgeist tritt, zusammen. Der zweit« beschäftigt sich im Zusammenhang« mit dem Vorigen, mit der Ansicht, welche MaimonideS Thl. 5, Cap. gl über die Verbindung, in welche der Fromme und Weise mit Gott tritt, und über die daraus resultirende besondere Vorsehung aufstellt, eine Ansicht, deren Verständnis Samuel ebn Thibbvn schwierig war (wie er dies auch in dem eben angezeigten Merkchen S. 98 sagt). Ebn Thibbon hat nämlich zu seiner Uebersetzung deS Moreh einig« sachlich kritische Bemerkungen hinzngefügt (ogl. dieser Zlschr. Bd. IU, S. 445). Auü diesen Bemerkungen wird auch am Schluffe dieser Schrift zu Cap. 21. und 34 des ersten TheileS Einiges mitgetheilt'und widerlegt. — Der dritte Abschnitt, der wichtigste dieses ganzen Buches, gibt einige Berichtigungen zu der Thibbon'schen Uebersetzung nach dem arabischen Originale des Moreh, wo Palkira sich als einen tüchtigen Kenner des Arabischen zeigt. Auch auf die Uebersetzung des Charisi wird einige Make (S. L51. 153. 154. 155. 137. 158) Rücksicht genommen und dieselbe sehr selten als richtiger bezeichnet, und zwar nur dann, wenn sich verschiedene Lesarten im Texte fanden, während er häufig aus ungenügender philosophischer Kenntniß den Sinn verfehlte. Die Jrrthümer hingegen, welche sich Thibbvn zu Schulden