Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Journal
- Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Volume
- 1839
- Issue
- Heft 3
- Article
- [Rezension]
- Date
- 1839-01-01
- Page
- Seite 406 (sequence 6)
- Language
- German
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4V6 Recenstonen. von dem Sohne de- Ebn Esra handelnd, bei uns unter Anberm lautet: nie 1^5 'n N122 (eine Stelle, welche ich bereitin Bd. I. dieser Ztschr. S. 321 A. als verdächtig bezeichnet«), während im Mspte. nach noch steht. Nr. 12 (S. 173 — 179) bietet eine sehr wünschenswerthe Vervollständigung der in dieser Ztschr. S. 261 ff. des IV. Dd. geführten Untersuchung. Hr. Lnzzatto erhielt nämlich ein Mspt. des E. E.-CommentareS zum Pentateuch« (dem die Erklärungen Motot'S zur Seite stehen, und nach dessen Ende noch das Büchlein und noch ein anderes Buch E. E'S. nebst weiter Erklärung folgen). In diesem Codex ist der Commentar zum Exodus in zwei Spalten getheilt, von denen die eine den in unfern Ausgaben gedruckten, unter dem Namen des die andere aber einen kürzeren, unter dem Namen enthält. Von diesem kürzeren Commcntare enthält übrigens auch ein Mspt. bei Girvndi einige Auszüge. L., welcher erstereS Mspt. nur kurze Zeit in Händen hatte, theilt Einiges aus den Abschnitten nivv und nvinn mit. In diesen Bruchstücken aus dem kürzeren Commentare finden sich die meisten abweichenden Lesearten, welche die Erklärer zu den Stellen entweder einer andern Bearbeitung oder rrnvir) beilegen oder stillschweigend als den vor ihnen liegenden Text erklären. Diese letzteren sind zum Theile von dem Herausgeber dieser Erklärer (unter dem Titel: nniv rvdA-m) als abweichende Lesearten bemerkt; zum Theile aber läßt es sich nun erst erkennen, daß sie diesen Text vor sich gehabt. Vgl. Ohel Joseph Nr. 11 (aus 2, 10); zu 2, 12 vgl. Mekor Chajim (Nr. 12); zu 3, 7 vgl. Ohel Joseph Nr. 16; 25,3 Mekor Chajim (Nr. 1); das. 4 vgl. dens. (Nr. 2, er erklärt die Ansicht, welche in unfern Ausgaben als die Jepheth'S hingestellt nnd verworfen wird, als sei sie die von E. E. angenommene, wie sie es auch nach diesem Texte ist). Schon diese Bruchstücke geben uns überhaupt manche Belehrung. Wichtig wäre eö, besonders die Stellen zu untersuchen, welche