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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1839-01-01 · Heft 3 · p. Seite 397

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1839
Issue
Heft 3
Article
[Rezension]
Date
1839-01-01
Page
Seite 397 (sequence 3)
Language
German
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Iakob'6 den Ascher Commentar zum Pentateuchs. 3S7 Anführung der verschiedenen Meinungen, wo die seines Vatergewöhnlich den Schluß als die entscheidende bildet, niedergelegt, und sowohl durch dieses Aufftellen von verschiedenen Ansichten, zwischen denen dem Leser noch immer die Wahl bleibt, als auch durch daS Hineinbringen, einzelner Diskussionen und besonders hagadischer Bestandtheile (sowie namentlich bei den Gebeten) als auch durch die ganz« Anordnung entbehrt das Werk jenen streng geschlossenen Charakter, welchen das des systematischen MaimonideS hatte. Die Aufeinanderfolge der einzelnen Gegenstände und die Abtheilnng derselben ist eine nach äußern Gründen bestimmte und zufällige, und bei den Gesetzen, z. B. über den Sabbath unterläßt er es, die von der Mischnah als verpönte Hauptarbeiten aufgestellten 39 Verrichtungen anzugeben, weil er sie als bekannt vorauosetzt. Ist MaimonideS'Werk daher, nach dessen eigener Angabe, durch Sprache und Struktur der Mischnah ähnlich, so ist es des Jakvb'ö durch das darin befolgte Verfahren. Das Werk besieht, wie auch das des MaimonideS, (etwa um es mit dem des Jakob'S äußerlich gleich zu machen?) später «ingethcill wurde aus vier Theilen, welche der Verfasser selbst „die vier Reihen" N5218 (mit Anspielung aus 2 M. 28, 17) nannte, und daher erhielt auch Jakob den Beinamen: der Vers, der Turim (2-n->vn ^2)- " Ein ähnliches Verfahren befolgt er nun bei dem Commentare zum Pentateuchs, welcher uns hier vorliegt. Nachmanides Commentar diente ihm hier zur Grundlage; dem Auözuge daraus, mit Weglassung der in demselben vorkommenden, der Philosophie sich annähernden Kabbalah, fügte er Erklärungen Anderer hinzu, und von sich lieferte er am Anfänge eines jeden Wochenabschnitteö als »schmackhaftes Beiwerk" (nirriv-D) Deutungen ganzer Sätze und einzelner Wörter nach deren mit andern gleichem Zahlenwerthe - sowie innere Gründe für di« blos der äußern Texteökritik angehörigen

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