Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Journal
- Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Volume
- 1839
- Issue
- Heft 3
- Article
- Nachträgliche Bemerkungen [Rezension]
- Date
- 1839-01-01
- Page
- Seite 390 (sequence 4)
- Language
- German
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SSV Nachträgliche Bemerkungen von o. Zmiz. A. 960), füh"t nach Zemach b. Kafnai (Nr. 1) dem er 13 Monate zuertheilt, Kaleb b. Joseph auf, genannt Kaleb den von diesem Kaleb aber erzählt er, daß er in Bagdad gewohnt, vornehm, reich, unterrichtet und beredt, und ein Gegner N. Saadia'S gewesen sei, mit dem er gewetteifert, bis sein Schwiegervater Käscher b. Aaron (um 936) Frieden gestiftet (s. Juchesin f. 12L b, 122 ab.). Offenbar war also Kaleb, als die Zwistigkeiten mit Saadia Gaon auSbrachen (A. 929) ein junger Mann, älter als dieser Gaon (37 I.) in keinem Falt. Dies stimmt zu N. Schcrlra'S Bericht, daß Aaron b. Joseph von R. Mebasscr (917 -iS 925) promovirt'worden, und nichts hindert unS, den Kaleb b. Joseph (bei Nathan babli), den Aaron b. Joseph (bei Scherira und R. Abraham), und den Aaron ben (-es I>l8.) für identisch zu halten, da die Angaben über ihn und seine Zeit durchaus zu einander passen. Dieser Autor ist demnach ein Zeitgenosse von Saadia und Dosa, und dessen vulgärer Name Kaleb gewesen. Der Familienname hat verschiedene Stufen der Corruption durchschritten, biS er bei Schalschelet zu r-r-^DV geworden, woselbst auch unrichtig als sein Todesjahr A. 950 angegeben wird (k. 37 a). — WaS N. Jehuda Libbou, der Ucbersetzer so wichtiger jüdisch-arabischer Werke betrifft, so hat er auch (vgl. notice x. 19) 7) N. Jona'S Lerikon und 8) andern Schriften dieses Grammatikers übertragen, wie auS Oocl. Vatic. 54 und der Vorrede zum Buche N12PN (bei kloiin Lxccitt. p. 527 re.) erhellt. Allein das von ihm übersetzte Mibchar hapeninim ist nicht von dem nach ihm lebenden Jedaja Badrcschi (wie zuerst Gaulmpn nott. sä vitam ^Io8i8 202 gemeint), sondern von Salomon Gabirol, was auch de Rosst aü coä. 131 anerkannt hat, und womit zu vergleichen ist cataloA. eoää. inss. p. 286. Schon im I. 1264 wird daS Mibchar hapeninim angeführt von Schemtob Palkira Ln s. 21 a. Ueber die persischen Bibelversionen der Juden hören wir hier zum ersten Male. Hiob und die Klagelieder persisch sind auch Ln eoä. 140881. 1093. Ob die k. Bibliothek in Paris auch die Uebersetzungen von Samuel, den Psalmen, dem hohen Liede und Kohelet besitzt, geht aus dem Handschriften-Kataloge nicht hervor. Die Versionen der Psalmen, von der Walton (xroIcg§. x. 694) spricht, ist neu und von Mönchen angefertigt. Mit Recht behauptet Hr. Munk (x. 64), daß