Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Journal
- Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Volume
- 1839
- Issue
- Heft 2
- Article
- Kritischer Apparat zu den Werken A. Ebn Esra's
- Date
- 1839-01-01
- Page
- Seite 282 (sequence 22)
- Language
- German
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282 s , Biblkographke. was von dessen Schüler ausgeschrieben sei. Dagegen kann sie später als HülfSmittel zur Beleuchtung der später« Ausgabe dienen, wenn solche ans Licht kommen sollte, was sehr zu wünschen wäre. S. L. Napoport. Nachschrift. Indem ich vollkommen mit dem gelehrten, gründlichen und scharfsinnigen Hrn. Vers, darin übereinstimme, aus seiner Nachweisung gehe untrüglich hervor, das) E. E'S. Commentarten mehre Umarbeitungen von seiner eigenen Hand erfahren, ebenso daß Schüler MehreS hinzugefügt haben, daß wir ferner vom 2. Buch MoseS eine der früheren Arbeiten vor unS haben, wahrend die übrigen pentateuchischen Bücher unS bereits in abgekürzter und berichtigter Form vorliegen: so kann LH dennoch noch immer mich nicht davon überzeugen, daß wir in dem Commenäare zum 2. Buche MoseS eine Arbeit vor nnS sehen, welche ihre ganze Ordnung und Zusammenstellung erst von Schülern erhalten habedaß die Unrichtigkeiten, welche in jener zugestandnermaßen in der früheren Zeit verfaßten Arbeit sich finden, nicht von E. E. selbst, dem auH sonst manche Flüchtigkeit nachzuweisen nicht besonders schwer fallen möchte hcrrühren könnten und eher einem Schüler aufgebürdet werden dürften, und daß endlich aus dem Comm. zum 2. V., wie er uns nun vorliegt, während er doch jedenfalls nur Ansichten E. E'S. enthält, seien diese nun von ihm niedcrgeschricben, oder von andern, wie sie sie von ihm gehört, zusammengestellt, durchaus kein Schluß auf E. E'S. Denkweise gezogen werden könne. Diese hat sich freilich in den verschiedenen Epochen mannigfach geändert; aber sie blieb sich im Wesentlichen gleich und enthielt immer Widersprüche, welche eben zu den verschiedenen Veränderungen Veranlassung gaben. Auf ein Moment glaube ich nur noch aufmerksam machen zu dürfen: die Sprache nämlich, in welcher der Comm. zum EroduS abgefaßt ist, wenn auch Ln größerer Breite als an- . derswo Ln E. E's. Schriften — aber sehr ähnlich mit dem Comm. zum Prediger, was nicht übersehen werden darf —, enthält doch immer die Energie, Schärfe und die ganze piquante und unterscheidende Manier dcs E. E., und sie kann kaüm einem Andern als ihm beigelegt werden. Auch in der Darstellung ist es kein Commcntar, in dem die Persönlichkeit des Commentirendm in dem Hintergründe bleibt, und welcher die