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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1839-01-01 · Heft 2 · p. Seite 189

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1839
Issue
Heft 2
Article
Analekten
Date
1839-01-01
Page
Seite 189 (sequence 2)
Language
German
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1330. 6. Nom I. 1270 — I8S nach Avignon, namentlich den Römern näher gerückt. Die Verbindungen mit der Provence wurden lebhafter. Und da die Juden zu allen Zeiten den Richtungen der Nationen, unter denen sie lebten, wenn auch in weiten Kreisen folgten, so konnten auch in jener Epoche die Wirkungen nicht ausbleibcn, welche die proven^alische Bildung, Pisa'S Handelsflor, Bologna'S Universität, die in den lombardischen Städten erwachende Kunst im Allgemeinen, und ausgezeichnete Christen — wie früher Araber — auf geeignete Juden auSübten. Daher haben spanische Uebersetzer und Sänger der Provence nicht minder als die geistreichen Schriften von Thomas und Aegidius römische Juden beschäftigt, und sicher ist Dante von Jmanuel gelesen worden. ' Um jene Zeit bedienten sich in Spanien und Italien ausgezeichnete Könige gelehrter Juden zu ihren Arbeiten. Friedrich II. unterstützte Jacob Antoli in Neapel, und cvrrespondirte mit dem ans Spanien nach Toöcana gekommenen Jehuda Cohen b. Salomo über ein geometrisches Thema. * Für medizinische und astronomische Arbeiten beschäftigte Alphonö X. Jehuda Cohen b. Mose (1250), Isaak Aben Sid (1266) in Toledo, Abraham Chasan in Burgos (1277) und Samuel Halevi; * Jacob übersetzte (1280) für Peter III. von Aragonien,' und auf Befehl Roberts von Neapel ward KalonymoS (1319) nach Rom berufen. Auch von angesehenen römischen Juden wurde» gelehrte Männer beschäftigt, die für sie arabische ') Vgl. Mcchabbcrot C. 28. Auch die Idee eines Begleiters aus der Vorzeit hat er mit Dante gemein. — 2) cntrd. e. 61. eod. Nos5i 771. 4VoIk l)il)!iol!r. I. 4, pux. 751. Antoli citirt ihn im Mscpt. — o) 006. ko88( 421. — *) de (Utro diltliotlteorr SSjunioIrr I. 1, p. 103 ete. 116 etc. 134 ete. 156 ete. — *) cod. 11088 i 165.

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