Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Journal
- Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Volume
- 1839
- Issue
- Heft 1
- Article
- Lexikographische Studien
- Date
- 1839-01-01
- Page
- Seite 26 (sequence 9)
- Language
- German
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26 IV. Die Nothw endlgkekt religiöser 10. 11. lä. 17. 18. Neh. 13, 26. 27.). außerdem schwankend zwischen beiden Begriffen: „kehre zurück und bleibe beim Könige, denn du bist ein Ausländer (o. ein Fremder)" (2 S. 15» 19); »warum habe ich Gunst gefunden in deinen Augen, da ich doch eine Ausländerin (o. eine Fremde) bin?" (Ruth 2, 10). Merkwürdig ist die geänderte Ausdrucksweise, deren sich das Deuteronomium bediene» muß, wenn es einen Fremden im Allgemeinen bezeichnen will; entweder cS sagt das freilich überhaupt gebräuchliche -,p,x (vergl. 5 M. 20, L und 6 mit Pred. 6,2), oder wenn die Person näher als eine fremde, nicht zur Familie gehörige, bestimmt werden soll, so daß das zu allg. nicht stehen kann, so wird das synonyme -a gesetzt: „wenn Brüder zusammen wohnen ...» so soll die Frau des Gestorbenen nicht hinaus eines fremden Mannes (-ss werden, ihr Schwager komme zu ihr"«, s. w. (25, 5). Die früheren Bücher hätten hier nicht gebrauchen können, weil sie darunter den Nichtprieftcr oder Nichtleviten verstehn, aber sehr wohl weil sie die Begrenzung von dessen Bedeutung auf den Nichtisracliten nicht kennen. Abraham Geiger. §V. Dks Nothwendigkeit religiöser Volks- und Jugendschriften. Unter den Mitteln zur Beförderung ächter Humanität, zur Bildung des Geistes und des Herzens dürfen wir in unserer Zeit ohne Bedenken der unterhaltenden Lectüre den ersten Platz einräumen. Es ist dies der leichteste und sicherste Weg, um mit der größten Schnelligkeit im weitesten Umfange Wahrheiten zu verbreiten, Ansichten und Ideen mitzutheilen, Gefühle und Empfindungen zu erwecken, für Viele der einzige» auf dem sie noch zuweilen einige erleuchtende und