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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1837-01-01 · Heft 3 · p. Seite 449

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1837
Issue
Heft 3
Article
Die Preisaufgabe betreffend [Nachricht]
Date
1837-01-01
Page
Seite 449 (sequence 1)
Language
German
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IRI
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449 Nachrichten. (Die Preis aufg abe betreffend.) Als Beantwortung der von der verehrlichen Buchhandlung Schulz L Comp, in Breslau gestellten Preisfrage, „die zeitgemäße Verbesserung des jüdischen Gottesdienstes nach Inhalt und Form" ist blos eine Arbeit mit dem Motto: NNd- 8^1 «Du bist nicht verpflichtet, die ganze Arbeit zu verrichten, aber auch nicht so frei, um dich ihrer (rüe.') ganz zu entziehen," AbothH, 21, eingegangen. — Es ist dieser Abhandlung Fleiß nicht abzusprechcn, so wie auch die bestehenden Verhältnisse umsichtig erwogen werden; jedoch glauben die Unterzeichneten, von der verehrlichen Preisstellerin mit der Prüfung der einlaufenden Arbeiten Beauftragten besonders daran aussetzen zu müssen, daß der Verf. den Gegenstand innerhalb sehr enger Grenzen betrachtet hat. Abgesehen davon, daß er über die Voruntersuchung, die allmalige Entstehung unserer bisherigen Gebete, ganz hinweggeht, so hat er immer blos die einzelnen Einrichtungen, welche zu treffen seien, und zwar meistens formelle, im Auge, ohne daß durch seine Vorschläge der jüdische Cultus eine innere, organische Einheit erhielte, ja ohne daß der Verfasser sogar diese Forderung zu begreifen scheint. Eine Idee des erneuerten jüdischen Gottesdienstes wird nicht aufgefunden, nicht einmal gesucht; die gottesdienstliche Bedeutung der einzelnen Feste, mit welcher auch die Einrichtung des an ihnen bestehenden Gottesdienstes enge zusammenhängt, wird ganz übergangen; Andeutungen über die zu wünschende Art des jüdischen Kirchengesanges werden nicht gegeben, und ebenso fehlt ein Urtheil über die bisherigen Leistungen zu dessen Einführung in die Synagoge, welches hier sehr wünschenswert!) wäre. Es ist demnach der eine Lheil der Frage, in Bezug auf den Inhalt eines verbesserten jüdischen Gottesdienstes,, fast ganz leer ausgegangen. — Auch die Darstellung bewegt sich zwar ziemlich klar; aber es scheint, daß der Verf.

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