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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1837-01-01 · Heft 3 · p. Seite 437

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1837
Issue
Heft 3
Article
Ankündigung einer metrischfreien Übersetzung der "Königskrone" (Keter malkut) des Rabbi Salomo ben Gebirol
Date
1837-01-01
Page
Seite 437 (sequence 2)
Language
German
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437 Bibliographie. Ganze umfaßt nach der Anlage unserer Übersetzung ungefähr 1000 Verse, aber in diesen kleinen Rahmen wußte der tiefe Geist des Dichters ein um so herrlicheres Gemälde zu legen. — Es verbietet hier der Raum, auf Inhalt und Zusammenhang des Gedichtes näher emzugehen. Nur einige Proben aus seinem Schatze von Köstlichkeiten erlaube man uns mittheilen zu dürfen. Sie mögen zugleich Proben von der Art und Weise unserer deutschen Übertragung sein. In letzterer Hinsicht bitten sie um die Nachsicht der Beurtheiler. Im ersten Gesänge heißt es von Gott. (Abth. IV. 4.) Du lebst. Wer deinem Wesen naht, holt ew'ge Wonne sich, Genießet und lebt ewiglich, (r. B. M. z, 22.) Du bist Licht. (Abth. VII. 1.) Der reinen Seelen Aug' gelangt zu dir empor. Dich birgt dem Seelenaug' der Sünden Nebelflor» Du bist erhaben. (VIII.) Des Geistes Auge schaut, sehnt sich nach deinen Höhen, Es mag wohl einen Theil, ö 0 ch nie das Ganz' erspähen. (4. B. M, 23, LZ.) Du bist Gott. (IX. 2.) Und Diener ist dir, was entsteht, Und kann den Dienst nicht fliehen; Nicht schadet's deiner Majestät, Wenn sie vor Andern knieen: Denn Alle treibt die Sehnsucht an, Zu dir zu lenken ihre Bahn. Die Königsstraß" woll'n Me ziehn, Doch irr'n sie ab, wie Blinde: Der sinkt in offne Gruft dahin. Der stürzt in tiefe Gründe; All' wähnen sie das Ziel gekrönt, Indeß dem Wahn ihr Mühen fröhnt. Doch deine Diener schauen klar. Sie wandeln nur gerade; Nicht rechts, nicht links weicht ihre Schaar Von dem gewissen Pfade; So kommen sie am Schluß der Bahn Am Hof des Königshauses an. - Im zweiten Gesänge von der Welt heißt es (Abth. III.) über die durch den Stand des Mondes bewirkte Sonnensinsrerniß: (1^

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