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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1837-01-01 · Heft 3 · p. Seite 426

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1837
Issue
Heft 3
Article
[Rezension]
Date
1837-01-01
Page
Seite 426 (sequence 14)
Language
German
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426 Recensivnen« nicht nach seinen Buchstaben , sondern Adonai ausgesprochen hätten, wofür Anm. 6 Svtah 39 mit den Worten: NLILÄ W11LLN Mt: w:N2N 1PVL flVLV rrdw angeführt wird. Diese Worte finden sich jedoch im ganzen Thalmud nicht, sondern nur bei Maimvnides Gebet und Priestersegen 14, 10; Maimonides aber glaubte sich dieses durch Combinirung der Stellen Joma 59 l, (am Rande angeführt) mit Kidduschin 71 a (bei Karo) erweisen zu können. — Wir glauben nur noch zwei Bemerkungen machen zu dürfen , welche von einem besondern Interesse sein möchten, daß nämlich S. IX und 34 Ansichten und Anordnungen auf Thennaim zurückgeführt werden, welche Amoraim angehören, und daß S. XXXVII, A. 176 behauptet wird, die Thalmudisten hätten die Leviratsehe (2-Q1) ausgeh 0 ben, wahrend sie niemals mehr aussagten, als daß nach den damaligen Umständen die Befreiung der Frau von der Leviratsehe durch Chalizah zweckmäßiger sei NL^N MLL>), oder die Leviratsehe, wenn sie aus andern Gründen geschah, als das Gesetz zu erfüllen, tadelten, vgl. Bechorvth 13 a; Jebamoth 39 b. 109 n; Khethuboth 64 a. Der Schluß des Büchleins bildet das sog. Testament R. Jehudah's des Frommen, das für jene Zeit und für deren religiöse Vorstellungen charakteristisch ist, das aber — was kaum glaublich scheinen möchte —noch nicht allen Einfluß selbst in unserer Zeit verloren hat. Indem wir von dem Hrn. Verf. mit Hochachtung scheiden, seiner Schrift eine recht weite Verbreitung wünschen und den Ausspruch aufrichtiger Nabbinen über die Nichtigkeit jener von demselben behandelten und als nichtig nachgewiesenen Gebräuche erwarten, freuen wir uns der baldigen Erscheinung dieser Schrift, welche Gegenstände von größerer Wichtigkeit besprechen soll. G.

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