Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Journal
- Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Volume
- 1837
- Issue
- Heft 3
- Article
- Neuhebräische Poesie [Rezension]
- Date
- 1837-01-01
- Page
- Seite 402 (sequence 27)
- Language
- German
- Belongs to
- article
- OCR quality
- 97% known words query
- IRI
…/2929020-2929031-2929035-2931146--1933-2931271- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
402 Recenfronen. spricht das richtige Versmaaß, nur 'st offenbarer Druckfehler für der Sinn: Besser ist es, daß dn deine Tochter zu Grabe trägst, als eine Jungfrau einem Manne zu vermählen, erklärt sich dadurch, wenn man den vorigen Vers dazu nimmt, wonach man Alles, was von Gott kömmt, als gut zu betrachten habe, so daß auch der angegebene Fall — der vielleicht Hai betroffen hatte — dankbar anzunehmen sei. So erkennen wir denn in der Probe, welche uns Hr. Dükes vorgelegt, einen sehr schönen, geschmackvollen und gelehrten Beitrag zur innern Geschichte der neuhebräischen Poesie, und wir finden in ihm eben sowohl die ausgebreitete Kenntniß dieser Litteratur, von der so Vieles noch handsschriftlich verborgen ist und ihm zugänglich geworden, als den richtigen Tact, sich in diese eigenthümliche poetische Anschauung und Rhythmik mit ihrem arabischen Anfluge hineinzufühlen, so daß wir schon in diesem Schriftchen ein geeignetes Mittel finden, die Begriffe über dieselbe zu berichtigen und ein Bild davon vor Augen zu stellen, in der größeren Arbeit jedoch eine wesentliche Bereicherung unserer Litteratur zu erhalten hoffen dürfen. Größere Aufmerksamkeit auf Correctheit im Ausdrucke, bei der Schreibung der Namen und überhaupt Vermeidung mancher Flüchtigkeiten dürfen wir freilich von dem Hrn. Verf. verlangen. G» 2- Jehova und Elohim, oder die althebräische Gotteslehre, als Grundlage der Geschichte, der Symbolik und der Gesetzgebung der Bücher Mosis. Auch u. d, Titel: MM u. mnbde, oder Begriff dieser Gottesnamen bei den alten Hebräern: ») als Grund der Wahl dieser Namen in den verschiedenen Stücken und Versen, ü) als die Grundlage, und theils auch als der Gegenstand dieser Geschichte, c) als der Gegenstand der Symbolik, und ä) als die dogmatische Idee der meisten Gesetze der Bücher