Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Journal
- Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Volume
- 1837
- Issue
- Heft 3
- Article
- Exegetische Skizzen
- Date
- 1837-01-01
- Page
- Seite 353 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
- article
- OCR quality
- 90% known words query
- IRI
…/2929020-2929031-2929035-2931142--1877-2931222- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
353 Jeremias 5, 8. Gefühl der Dankbarkeit gegen Gott geltend, und der Sänger fährt fort (V. 12): Wie soll ich dem Ewigen erstatten all seine Wohlthat rc. Jeremias 5, 8. rNN W3VY WHYS LP'VHL »Nvsse, stattlich gegliedete, wvhlbegeilete sind sie, Einer wiehert nach dem Weibe des Andern." v. oder nach dem Ktib v. —^^Geräth, Rüstung, vommembrum gebraucht, nach einem ähnlichen Tropus wie axeüog u. öickov. WSÄL — WPÄLty tvstioulM v. testis (wie — Zur Unterstützung dieser Auffassung (die sich durch die Stärke und Rundung, welche sie dem Gemälde giebt, ohnehin empfiehlt) bemerk' ich noch, daß das Hervorstechende mancher Körperteile gerade durch das Hifil bezeichnet wird. So: D'Htzü' Ps. 69, 52. das ist: mit starken Klauen, großen Hörnern. H. Arnheim. Wir lassen hier zwei kleine Abhandlungen, die uns aus Ungarn in hebräischer Sprache zugekommen sind, übersetzt und mit einiger Umgestaltung folgen. Die erste Abhandlung hat eigentlich für unsere Gegenden wenig Werth, da der Gebrauch, daß die Frauen bei ihrer Verehelichung sich, ihres Haarwuchses berauben, bei uns wohl bis auf den letzten Rest geschwunden, und etwa blos noch hie und da ein jämmerliches Zerzausen der Haare durch betagte Frauen am Trauungstage — ein Ehrenamt — zurückgeblieben ist. Jedoch findet dieser Gebrauch im Vaterlande des Verf. noch Statt, sowie er auch früher bei uns üblich war, und es kommen hiebei so manche Gegenstände zur Sprache, die wir für gut hielten, dem Publicum etwas näher zu bringen. Die zweite