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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1837-01-01 · Heft 3 · p. Seite 350

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1837
Issue
Heft 3
Article
Exegetische Skizzen
Date
1837-01-01
Page
Seite 350 (sequence 2)
Language
German
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330 IN. Exegetische Skizzen» in der sich die Große Gottes offenbaret (V. 4.), in so deutlichen Zügen ausgeprägt, daß selbst Kinder sie einsehen, Kinder sie preisen müßten (V. 5. erstes Hemistich), bei der Betrachtung seiner herablassenden Huld gegen den Menschen (5 — 10), füllt sich und erglühet seine ganze Seele von Ehrfurcht und Liebe, und bricht in die Worte aus: Wie hehr ist dein Name auf der ganzen Erde! (^rs ist nichts a. a. die Manifestation Gottes. Vergl. bes. Naschi zu 2 M. 6, 5.)» Aber je Heller das Licht, in welchem unsere Seele «inen geliebten und verehrten Gegenstand steht, desto dunkler und grausiger der Schatten, der eben durch jene Helle Beleuchtung auf die Feinde und Verächter desselben fällt. Daher der Wunsch, Gott möge seine Majestät auf eine so eminente Weise leuchten lassen (V. 2. zweites Hemistich), daß auch der verblödete Sinn der Feinde Gottes und der Menschen V. 3. zweiter Halbvers) von seiner Allmacht und Allgüte überwältigt werde. — Von V. 4 bis 10 geht die Lyrik in die Beschreibung über, und am Schluß erklingt noch einmal ohne alle Dissonanz der erste Ton der Empfindung: Anbetung der Erhabenheit Gottes. Als Seitenstück zu diesem Ps. vergl. 159. von 1 18 und den Uebsrgang von 19 — 22. Uebersetzung. 1. Dem Sangmeister auf Gitith : ein Psalm von David. 2. Ewiger, unser Herr, wie hehr ist dein Name auf dev ganzen Erde;.... thue dar deine Majestät, die an den Himmel!.....; Z. aus dem Munde der Neugebornen und der Säuglinge hast du angeordnet (Ruhm deiner) Macht..,, um deiner Widersacher willen, zu schwichtigen Feind und Rachsinnigen. — 4. So ich deinen Himmel ansehe, daS Werk deiner Finger, Mond und Sterne, die du eingesetzt; b. was ist da der Mensch, daß du an ihn denkest, und der Sohn Adams, daß du auf ihn sehest. 6. Und (doch) hast du ihm wenig fehlen lassen zu einem Gott, und mit.

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