Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Journal
- Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Volume
- 1837
- Issue
- Heft 3
- Article
- Der Gottesstaat
- Date
- 1837-01-01
- Page
- Seite 333 (sequence 2)
- Language
- German
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333 II.' Der Gottesstaat. Einheiten erfunden, und sie in einander eingeschachtelt habe? Er soll nämlich nach Salvador die individuelle Einheit in die nationelle, die »rationelle in die humane, die humane endlich in die universelle eingeschlossen haben. . Mit der Universaleinheit ist dann die philosophische Taschenspielerei, die man Mose rühmlichst zuschreibt , abgeschlossen. So macht man denn auch hier ein Zeitwort, das Verbum etre, zum höchsten Gotte, und die natura naturata spinozistisch zu einer Modifikation desselben. Unser Autor zeiht freilich Sp in oza'n eines Jrrthums, als wenn etwa nicht seine Lehre mit demselben übereinstimmte. Er tadelt an ihm, daß er sich eines Wortes bediene, das an die CHemie erinnert, eine simplicltö ellemigus bezeichnet, das Wort Substanz. Jndeß, lehrt er weiter, komme es im Grunde aus Eins hinaus, die sudstunoo incorp »rolle der, Spiritualismen, oder die substane« eorxorello des Spinoza anzunehmen; es wäre ein Gedanke, nur in verschiedener Ausdrucksweis«; Bezeichnung für die Thatsache, daß es Wesen gibt, die da ansangen und enden, und ein.Wesentliches (oder vielleicht ein wesentliches Wesen, oder ein seiendes Wesen, un otro essontiel?), das ewig ist., Jndeß hätte unser Autor nicht leicht eine mißlichere Autorität für sich austreten lassen können, als gerade Spinoza. Denn, so gut er diesen Philosophen immer verstanden haben mag, so ist doch das schwer zu glauben, daß er ihn noch besser verstanden habe, als — Spinoza sich selber! Dieser aber verwahrt sich aufs nachdrücklichste vor der Lehre der Offenbarung des alten Testaments, die er anthrvpomorphistisch und beschränkt nennt. Nur sein (unberufener) Defensor, Ludov. Meyer, will ihn dadurch vorder Welt und dem Clerus von Holland rechtfertigen, daß er in seiner Ethik christliche (nicht alttestamentliche) Vorstellungen nachzuweisen sich bestrebt. Gegen diese Bestrebungen L. Me y e r's zeugt aber niemand stärker, als Spinoza selbst; so z. B. in den 6»tzit. motnpü. p.,121 (der Ausgabe