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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1837-01-01 · Heft 3 · p. Seite 332

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1837
Issue
Heft 3
Article
Die Rabbinerzusammenkunft
Date
1837-01-01
Page
Seite 332 (sequence 20)
Language
German
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332 II. Der Gottesstaat. Worte im Munde haben und schwache Thaten ausführen: dies will ich Ihrem Urtheile überlassen «>). Wiesbaden, 46. Mai 1837. Abraham Geiger. II. D e r G o t t e s st a a t. (Schluß.) -- V. Wesen und Werth des Monotheismus. Des untergeordneten Standpnnctes, den sich S al v advr gewählt, und der muthwilligen Lästerungen Le o's Möchten wir nunmehr gern vergessen. Doch können wir jenen gemeinschaftlichen Irrthum noch nicht ganz an die Seite stellen. Denn die Frage ist nach der Wahrheit jenes Standpnnctes, nicht nach seiner Würde; wer die letzte geleugnet, hätte doch noch immer die erste zu bekämpfen. Die Frage ist näher die: Ist die mosaische Gesetzgebung, die Theokratie, in der That und ihrem Wesen nach als Effect eines klug berechnenden Verstandes, oder einer pfiffig calculirenden Priesterschaft wohl denkbar? Wir antworten mit einem zuversichtlichen »Nein!" und hier folgen unsere Gründe! Ist der Gott der Offenbarung ein Abftractmn? Herr Salvador lehrt es, und macht Mose zum Schöpfer dieses Abstractums. Er behauptet: apres avoir proelame un etrk universkl, yu! emdrassk tont , «)ui est tont, et partout, 1e leAisIatenr avait represeute 1e peuple comme uu etre vivant, äu nom ä'lsrael, c)ui comprenä tous 1e« eito^ens eto. Auf welchem Boden alle diese Phrasen gewachsen sind, kann uns nicht unbekannt sein; auf dem Grunde der Offenbarung ruhen sie eben so wenig, daß vielmehr die Offenbarung geradezu bestimmt ist, sie in ihrer Leere und Lüge darzustellen und zu gerade entgegengesetzten Erkenntnissen zu führen. Wo wäre es denn in der Bibel gelehrt, daß Mose seine *) Diese Arbeit drückt natürlich blos die subjektive Ansicht des Schreibers aus.

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