Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Journal
- Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Volume
- 1837
- Issue
- Heft 1
- Article
- Wiesbaden
- Date
- 1837-01-01
- Page
- Seite 155 (sequence 11)
- Language
- German
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155 R a ch r i ch t n- - ttzeifchg^ zweite Gebot zu beginnen, wird entgegengcstcllt, daß dann das. erste Gebot kein solches, sei; dennoch möchte sie, nach unserer Ansicht, für den Exodus die passendste sein. Hingegen wird eine vierte, Welch? für ein Gebot nimmt, aber das letzte Stück theilt, und zwar nach dem Deut-, wonach dev erste Theil heißt:- Du sollst nicht gelösten nach dem Weibe deines. Nächsten , dev zweite: .Du sollst nicht begehren das Haus deines Nächsten, sein Feld, seinen Knecht, seine Magd, seinen Ochs und Esel und Alles, was. deines Nächsten ist —, angenommen. Hiefnv spricht allerdings die. Autorität des Paraschencintheilers daselbst, und sie vertragt sich gut mit dem dortigen Texte. Die Ansführnng jedoch, wie sie. de? Verf. über die ehelichen Verhältnisse macht, ist hier unstatthaft,, da, nicht von einem. Gelüsten nach dem beständigen Besitze des.fremden Weibes die Rede ist, sondern gerade, was, wie wir schon oben bemerkt, auch der veränderte Ansdruck anzeigt, nach dem Buhlen. Ebenso, scheint uns das angegebene Verhältnis; des, Dekalvgs im Exod. zu dem im. Deut, nicht das ganz richtige zu sein. Zeigen wollten wir jedoch hier hauptsächlich, wie auch aus oft verspotteten masorcthischen Spielereien, wenn sie zu richtigem Zwecke angewandt werden, sich Manches erschließen lasse, . Mtäham. Gesger. ( P r e u ß e n.), Warumich. so. ganz über die jüdischen Verhältnisse unseres Landes schweige? Nun , weil bei uns. Alles still ist nnd sich Nichts reget, Soviel ich von Lebenszeichen zu, sammeln vermag, mögen sie Ihnen bekannt werden, damit es sich doch zeige, daß das Leben blos niedergedrückt ist, aber nicht aufgehört Hat, Im Wiche der Wissenschaft vornehmlich, kann in einem Lande,, das alle wissenschaftlichen Bestrebnugen so sehr fördert, wenn auch gerade die ans das Zndenthum bezüglichen ganz ignorirt werden, wenn auch, dem Edict? von 1.812 entgegen/jüdische Gelehrte kein Amt erhalten können, die Rückwirkung von dem GcsamMtsiandpnnkte aus auf die Studie» der Inden, nicht ansbleibcn, Natürlich rechne ich. nicht lstehcr die Arbeiten des Hrn. D. Hcinemaun, der auch, jetzt eine neue Ausgabe der Concordauz liefern wisst und noch weit weniger das verfehlte Schrift-