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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1836-01-01 · Heft 3 · p. Seite 607

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1836
Issue
Heft 3
Article
Österreichische Staaten [Nachricht]
Date
1836-01-01
Page
Seite 607 (sequence 9)
Language
German
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-N. K ch r i ch t e 607 Bachmim Thalmnd .vor , wird vom Volke für einen sehr geschick-- tenÄlanu gehalten, .weil er in seiner Zngend Buchhalter gewesen 'tznv in der Buchhaltung ruiterrichtet hat, ist übrigens.sehr alt. Uach -dem Aussprüche der Regierung, welche den Verein aner- ..sannt und die Bildung des neuen Gottesdienstes, und zwar nach der in Wien bestehenden Norm, autorisirt hat, soll der Prediger jedoch untdr der Aufsicht des jeweiligen Qverjuristen stehen, und seine Vorträge und Einrichtungen sollen dessen Begutachtung unterliegen. — Außer dein Obcrjuristencollegium besieht ein zweites Institut.,, das eine geistliche Autorität behauptet, das der Religionslehrerim engem Sinne. Eine Verbindung dieser Srcllcn mit drrn, Predigeranite' wäre ein erheblicher Fortschritt, die wahre Heilung der "mannichfaltigen Gebrechen , denn es gewönne somit der Prediger einen. Stand, eine gmiliche- Stellung, die ilM die eigentliche Seelsorge.übertrüge. Dazu ist aber-nicht die geringste Aussicht, da" es jetzt.bereits zwei Religivuslehree Ziebt? Peter Beer für die deutschen, und Herz Homberg für die lateinischen Schulen^ beide auch bereits ihre Gehnlfcn, die für sie. -Wterrichre» können .undsollen,- eingesetzt habcii, rvelche inithiu beis einer Erledigung ihre Ansprüche.geltend machen, würden —s ein Anspruch, der iveuigsteus von Seiten des eiueu, eines gcwisstn Wessely, der Hu. Homberg bereits seit inehreu, Jahren vertritt, volle Gültigkeit hatte. Zudem giebt es daselbst noch einen besoldeten Gemeindcvorstand, der aus -drei-..Mitgliedern zusammengesetzt ist, dessen-Charakteristik Andern überlassen bleiben nnA Wo nun zwischen diesen Autoritäten Prag's der neue Prediger sich sein Plätzchen zu suchen habe, ist nicht leicht einzusehen. — Die Stelle wurde zuerst - Herrn D. - Zn nzchübettragetts' 7^ ..-jehochblos auf ein Zahr, und von diesem nun, da er zu den „Oberjuristen" in einer zu abhängigen-Stellung sich befindet, aufgcgeben; im August d. I. wird er seine Abreise antreten. Da wir ihn für diesen Augenblick noch zir den Gelehrten Oesterreichs zu zählen haben, so berichten wir sogleich, das? derselbe jetzt mit dem Plane einer völligen Umarbeitung-, von didIr<Mso».L«t> Lr-ÄLLL umgeht; "wie glaube?? im Voraus auf die gediegene und vollständige Arbeit, die wir hier zu erwarten haben , aufmerksam machen zu müsserl. -Vom September aiOstst Herr v. Sachs Ais Berlin auf Ltztz Jahre angenommen. Die Entwickelung und festere Gestaltung dieser' .Predigerstelte gehört mithin noch ganz .der-Zukunft, au. -- In" Töplitz war bis jetzt ein Rabbiner,, deni man lsomMjche.'. Gewand'tlM und classlsche Bildung.. nackMhm'k,' Herr D. Frankel; jedoch geht derselbe diesen Sommer in gleicher Eigenschaft nach Dresden, und zu seinem Gehalte trägt die dortige Regierung 170 Ttzaler bei. ... Die eigentliche Triebfeder, des geistigen Fortschrittes in unser» Gtaatsnj , Mister und Vorbild-ist .jedoch W'i e n/ und daselbst der rhrwürdigö> micrmüdet thätige Prediger Mannheimerü iAls Prediger liegt nun seiue Beivahrung offen vor den Augen LeS

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