Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Journal
- Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Volume
- 1836
- Issue
- Heft 3
- Article
- Erste Preisaufgabe jüdisch-theologischen Inhalts [Nachricht]
- Date
- 1836-01-01
- Page
- Seite 573 (sequence 8)
- Language
- German
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N a ch r i ch t e n. 273 lieh kann die Forderung, uns solche Gesänge zu liefern, nicht an die Bearbeiter vorliegender Preisfrage gerichtet werden; aber zur Erlangung derselben wird sie eine neue mächtige Anregung werden. Ist nur einmal das Bedürfnis; recht klar und allgemein gefühlt, dann wird auch seine Befriedigung nicht ansbleiben, und auch nach dieser Seite hin wird sich die Unterstützung geltend machen. „Ist erst— Dies sind die Worte des verehrten Hrn. V Freund in einem Briefe an den Schreiber D. vom 6. April — Ist erst die Frage über die Zulässigkeit des deutschen Gottesdienstes vollständig erledigt, dann werde ich auch... dahin wirken, das; für die Abfassung ächt--jüdischer Gebete, und mehr noch für die Compvsition rcin-psalmodischer Cantaten Preise fcstgcstellt werden, damit wir nicht christliche Lieder in christlichen Chorälen abzusingen nöthig haben. Es wird vielleicht nicht unzweckmäßig sein, diesen letztem Punkt und die von mir gemachten Hoffnungen... in Ihren Nachbemerkungen zur Preisaufforderung besonders zu erwähnen, damit einerseits die jüdischen Theologen zur Thätigkeit ermuntert werden, da sie so häufig aus einer gewissen Muthlvst'gkeit, als könne es einmal bei uns nicht besser werden, von ernsten Bestrebungen, das; es besser werde, sich abschrecken lassen, und damit andererseits die jüdischen Laien von ihrer Befürchtung, als entferne die neuere jüdisch - theologische Richtung vom Zudcnthume, befreit werden..." Nur noch die beiden Wünsche, welche in den letzten Worten des würdigen Mannes enthalten sind, das; von Seiten der jüdischen Theologen die Frage mit reger Theilnahme ausgenommen und hiedurch eine gediegene Lösung erzielt werde, und das; dieselbe ferner das Interesse des größer» Publicums anrcgen möge, damit auch die höchst anzuerkennendcn wohlwollenden Bemühungen der preisstellcnden Buchhandlung durch den Ankauf der später, in, Drucke erscheinenden gekrönten Arbeit belohnet und zur Fortsetzung ermuntertwerden, müssen wir hier nochmals aussprechen. Möchten doch auch bewährte Männer, deren Stimme bereits einen guten Klang" in unserm Publicum hat, diesem wichtigen Gegenstände ihre erneute Aufmerksamkeit zuwcnden, ohne Rücksicht darauf, das; sic Privaturthcilen von Männern sich zu unterwerfen haben,