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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1836-01-01 · Heft 3 · p. Seite 435

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1836
Issue
Heft 3
Article
Vertrautes Schreiben an einen Rabbi
Date
1836-01-01
Page
Seite 435 (sequence 19)
Language
German
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an einen Rabbi. 435 Wie wir hören, ist der Vrfr. selbst bei einer isr. Gemeinde als Rabbiner angestellt. Nun, was frommt das blose Wort und der todte Buchstabe! Die That muß reden. „Schulen," sagt der Vrfr. (S. 65), nennen wir unsere Bethäuser, und das sollen sie auch sein, Schulen für Erwachsene, bereits im Leben stehende." Aber sind sie es denn? Oder hat der Vrfr. etwa die Belehrung im Sinne, die die Versammlung des Herrn in noch sehr vielen Synagogen Deutschlands jährlich zweimal erhält? Freilich soll wie der Vrfr. (S. 64) sagt, Quelle alles (?) Lebensbegriffes («ie!) und aller (?) Lebensweisheit sein." Ist aber die Vorlesung der Thora— wie sie jetzt geschieht — den Meisten nicht eine verschlossene Quelle? Worte, Worte, Worte! . Wenn Sie übrigens ein Muster von ausschweifend willkürlicher Exegese lesen wollen: so lesen Sie am Schluffe dieses vierzehnten Briefes den 19. Psalm durch. v. Gotthold Salomon. 28"

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