Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Journal
- Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Volume
- 1836
- Issue
- Heft 2
- Article
- [Rezension] / B. H.
- Date
- 1836-01-01
- Page
- Seite 367 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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Die Offenbarung rc., von Steinheim« 3 67 kräftigen Persönlichkeit tritt uns hier entgegen mit dem vollen Streben nach Wahrheit, mit allem Ernste und aller Eindringlichkeit der unerschütterlichsten Ueberzeugung, mit aller Scheu, welche die Wichtigkeit des Gegenstandes erheischt —, so daß diese Eigenschaften allein hinreichen würden, das Werk zu einer äußerst interessanten und anziehenden Erscheinung zu machen. Ein vorsichtiges Wählen Mit den Worten, eine vornehm erkünstelte Bescheidenheit ist hier nicht zu erwarten. Auch der Vorwurf, welchen einzelne stärkere Aeußerungen des Derfs., die verletzend scheine« könnten, herbeiführen möchten, wird hiednrch entkräftet werden. "Meine Schrift — sagt der Verf. — ist außer dem Bereiche meiner Macht! Wie der Pfeil von der Sehne, so ist-das Wort des Menschen, wenn es ausgesprochen ist; er ist nicht mehr sein Meister. Und war ich es zuvor? Wer kennt die Elasticität des Gedankens, dessen Macht die engen Gränzen des einzelnen armen Menschen durchbricht, und das Geschöpf überwältigt mit göttlicher Kraft — wer kennt sie; wer kann sie wägen?" (Vorr. S. XVH.) Die Achtung vor solchem Geiste aber kann nur durch eine crnste, strenge Prüfung Dessen, was uns dargeboten wird, bewährt werden. Wir werden es versuchen, unsere — vielleicht subjektiven-— Bedenklichkeiten gegen die Ansicht des Verf. in die Wagschale zu legen, und dieselben in ihrer ganzen Schärfe geltend zu machen. Die Fragen sind ernst und bedeutungsvoll, die Zeit mahnet, der Geist dränget; wer könnte markten mit seiner Ueberzeugung? — V. H. (Die andern Artikel folgen.) Nachträgliche Bemerkungen zum ersten Bande dieser Zeitschrift. (Fortsetzung). S. 158 ff. (auch S. 23 u. 33). — Das Alter des Juda ben Samuel Hallevi ist im Allgemeinen ziemlich bestimmt; er verfaßte sein Buch Cosri ums Jahr 1146, wie er selbst am Anfänge desselben angiebt, hingegen war er zur Zeit, als