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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1836-01-01 · Heft 1 · p. Seite 192

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1836
Issue
Heft 1
Article
Baden
Date
1836-01-01
Page
Seite 192 (sequence 10)
Language
German
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192 N ach richten. settionen ergeben haben und daher von dem Ministerium ein anderer Weg eingeschlagen worden sei»? — Ich schließe mit dem Wunsche, daß auch die eingeführten Fortbildnngs - und Sonntagsschulett, von denen namentlich die erstrrcn für die israelitische Jugend von besonderer Bedeutung sind, in den jüdischen Gemeinden überall recht wirksam ins Leben treten und recht viel Gutes stiften mögen. l (Tübingen, 13. Nov.) Vom 9. bis zum 14. d. M. wurde hier eine Prüfung jüdischer Theologen vorgenommen. Es ist dieses, seidem die Organisation unserer Neligiönsver- Haltnisse ins Leben getreten ist, das zweite Mül, daß eine solche Prüfüng Statt fand. Kür die schon im Amte befindlichen Rabbiner war außerdem in der Zwischenzeit eine besondere Prüfung zu Stuttgart angeorbttet, da spätestens fünf Iahte nach Erlassung des (1828 erschienen) --Gesetzes in Betreff der öffentlichen Verhältnisse der isr. Glaubensgenossen im Königreich Würtemberg,-- die zu bildenden Rabbinats- und Vorsänger-Stellen mit Männern, welche die vorgeschriebene Prüfung erstanden haben, besetzt sein, und (nach Art. 62 des genannten Gesetzes) diejenigen der bisherigen Rabbiner und. Vorsänger, welche diese Prüfung nicht erstehen, nach Ablauf dieser fünf Jahre nicht mehr auf ihren Stellen geduldet werben sollten. Die besondere Aufmerksamkeit, mit welcher über die Bildung unserer Theologen gewacht wird, ist unter den viele» höchst erfreulichsten Thatsachen, die sich bei den Bestrebungen unserer humanen Regierung für die Bildung der Juden zeigen, eine der erfreulichsten. Bekanntlich ist es in unserm Staate auch den jüdischen Theologen vorgeschriebe«, vor dem Besuche der Universität eine förmliche Abiturientenprüfuug zu! erstehen, und wer eiksieht, wie sehr gerade von der ersten Grundbildung die Entwicklung des ganzen späteren Charakters abhängt, wer namentlich auch die strengen Fvrdcruugen kennt, i welche unsere Gymnasien an den jungen Mann stellen, den sie für reif zum Besuche einer Universität erklären sollen, der wird den wohlthätigen Einfluß dieser Vorschrift zu würdigen. wissen. In der Thar ist auch kaum eine halbere, zwitterhaft

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