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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1836-01-01 · Heft 1 · p. Seite 185

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1836
Issue
Heft 1
Article
Baden
Date
1836-01-01
Page
Seite 185 (sequence 3)
Language
German
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N - ch ri ch t e v. 195 außerdem aber auch noch aus, einem. Mitglieds her evangelischen und einem Wtgliede her katholischen Kirchensection besteht; jüdische wie christliche Geistliche richteten ihren Bericht über jüdische Schulen an den iftaelitichen Oberrath,. letztere meist durch Vermittlung des Ministeriums, des Innern.. Für ein gemeinschaftliches und übereinstimmendes Handeln der Rabbiner und christlichen Geistlichen war nicht gesorgt, sondern es. wirkten im Gegeytheile, sy zu sagen, zwei verschiedene Gewalten auf die jüdischen Schulen ein, welche nicht selten in entgegengesetzter Richtung begriffen waren und sich daher neutralisirten. Der Rabbiner wollte vor- Allem den Neligionsunter-. richt und den Unterricht im. HehMchtzN gehoben sehen , während der christliche Geistliche seinerseits, mit aller Strenge auf seinen Anforderungen, hinsichtlich des übrigen, Elementarunterrichts, in welchem soviel als kn. den. christlichen Schulen (die doch für den Religionsunterricht unverhältnißmäßiq weniger Zeit brauchten), geleistet werden, sollte,„ beharrte, Beide, jüdische wie christliche Geistliche,, hielten Prüfungen, aber höchst selten, gleichzeitig; letztere, zur vorgeschriebenen. Zeit,, erstere sehr oft., wenn, sie gerade ein. Amtsgeschäft an. den. Ort der Schule führte, Die L?.hM, wenn, sie nicht von. her einen yder der, andern; Seite sich, in die Enge getrieben sehen, wollten , mußten Häher mehr, als die Pflicht; erheischte und hie Kraft hinreichte, arbeiten , und keine jüdische Schule; konnte irr guten Stand gelangen, wenn nicht der Lehrer 7 -- 8, Stunden täglich unterrichtete, während doch, die. Schulgesetze nur 6.. Stunden täglich (von denen W,ch.« zwei freie. Nachmittage abge-; rechnet werden müssen), verlangten, und auch alle Regeln, einer yernünftlgcn. Pädagogik gegen eine solche übermäßige Anstrengung der Kinder sprechen, Ueberhaupt muss, ich hier ab-, schweifend bemerken, daß ein gewisses.. System der Dualität, wie ich cs nennen muß, eines der Grnndübel zu, sein icheint, an welchem die seitherige Verfahrungsweise sowohl hinsichtlich, der Lehrer als hinsichtlich der Theologen leidet.; Als. sollten oder dürften Religion, und Wissenschaft sich nicht berühren, als wäre nicht gerade dadurch ihre höchste Vollkommenheit bc-

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