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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1836-01-01 · Heft 1 · p. Seite 146

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1836
Issue
Heft 1
Article
Hamburg
Date
1836-01-01
Page
Seite 146 (sequence 3)
Language
German
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146 Nachrichten. edlem Wille» die Bedürfnisse derselben erkennt und befriedigt; möge Er ihr Einsicht verleihen, daß sie den Tüchtigen herausfinde, und trüge er auch Bart und "Perücke!-- Diesen uns von achtbarer Hand zugekommenen Bericht glaubten wir, abgesehen von der uns obliegenden Pflicht der Unparteilichkeit, umsomehr aufnehmen zu müssen, als der frühere etwas einseitig erscheinen möchte, indem wohl das dort ausgesprochene richtige Urthcil über die Sachlage zu sehrauf die Person übertragen war. Umgekehrt möchte es sich mit dem eben gegebenen verhalten. Die Lobsprüche, welche hier der Person des verstorbenen Rabbiners, von dessen Standpunkte aus, beigelegt werden, mögen vollkommen gerecht sein; hingegen kann die Sache der besonders bestehenden Gerichtsbarkeit, die noch dazu einen Bann in ihrem Gefolge hat, keine Billigung finden. Sollte auch ein Vergleich zwischen der Gerichtsbarkeit, wie sie von N. Akiba ausgeübt wurde, und der gewöhnlichen bürgerlichen jene in Hellem Lichte erscheinen lassen, so ist dennoch das Princip der Trennung ein schädliches; ebenso wenn auch der Bann blos gelinde Strafen in sich faßte, so ist er doch, als ein Kirchcnzwang, verwerflich. Anderseits läßt sich nicht wohl denken, wie ein Bann ohne ziemlich bedeutende, aus ihm fließende Unannehmlichkeiten, seinen Zweck erreichen konnte. (Frankfurt, 28. Octob.) Die Resultate aus einem vielgestaltigen Leben, wie das hiesige ist, zu ziehen, ist nicht so ganz leicht, vorzüglich wenn dasselbe, wie es hier der Fall ist, eine reine geistige Bewegung in sich schließt, die die (Überzeugungen bearbeitet und gewinnt, ehe sie sichtbar ins Leben tritt. Es scheint daher hier Alles im gewohnten Geleise zu bleiben,- weil man keine Aenderungen bemerkt, während die bedeutende Umgestaltung der religiösen Ansichten in den Herzen blos dem aufmerksamen Forscher, der zugleich Gelegenheit hat,' die geselligen Kreise kennen zu lernen, bekannt werden kann. Es ist hier Alles vorbereitet auf eine Erneuerung deö religiösen Lebens; die Keime liegen überall zerstreut, der Anknüpfungspunkte zieht es nicht wenige, und wie ein organi-

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