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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1836-01-01 · Heft 1 · p. Seite 125

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1836
Issue
Heft 1
Article
Karäische Litteratur [Rezension]
Date
1836-01-01
Page
Seite 125 (sequence 33)
Language
German
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Karäische Lrtteratur. 125 dringt, die Karäer Zu einem Aaren Bewußtsein ihrer selbst gelangen, dann aber auch sie, von dem Principe einer freisinnigen Exegese aus, und die Rabbaniten, von dem Principe des Fortschreitens und zeitgemäßer Entwicklung geleitet, einander naher kommen und sich endlich freundlich die Hände bieten. G. Nachträgliche Bemerkungen zum ersten Bande dieser Zeitschrift. S. 19 l. Z. lies Jer. 10, 18. Hinzuznsügen ist: David Kim« chi selbst zu Jes. 45, 24. S. 25. Beachtenswert!) für den selbstständigen Charakter Ger« sch o m's ist auch, daß er bei dem Tode seines zum Christen« thumc übcrgetretenen Sohnes Trauer hielt (David ben Sim« ra, Gutachten, Ausg. Fürth 1785 Th. IH Nr. 558). G. S. 27. l. Z. „Troyes in Südfrankreich." Die Lage dieser Stadt unweit Paris ist mehr der nördlichen als der südlichen Hälfte Frankreichs angehörig. Rap. S. 34 Z. 6. »eine lare Beobachtung des Judenthums" nebst Anm.— Bechai meint dort nicht die Beobachtung der Gebote, sondern die Beschäftigung mit dem Studium und der Lehre. Man hatte nämlich das Studium deS Talmuds, namentlich die oft daran sich knüpfenden spitzfindigen Unter« snchungen zu vernachlässigen angefangen; dieses Studium nennt er min Q'-MNZJWN, wie bald darauf Hiedurch erklärt sich auch leicht die von Vielen verschrieene Stelle am Ende jener Vorrede, wo es heißt: „Ich will die Einleitung in dieses Buch mit einem schönen Gleichnisse beschließen, das Dich aufmerksam machen wird, seinen Inhalt zu erkennen und den Vorzug dieser Art von Pflichten (der Herzenspflichten) vor allen übrigen ein« zusehn, ebenso wie den Vorzug der andern Wissenschaften/

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