Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Journal
- Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Volume
- 1835
- Issue
- Heft 3
- Article
- Baiern [Nachricht]
- Date
- 1835-01-01
- Page
- Seite 456 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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45S Nachrichten. blatte: „das Füllhorn" 2. Heft, entlehnen wir folgende Nachrichten: „Der Abschied für den Landrath des Rezatkreises vom 31. Jan. 1835 (Regbl. Nr. 12), enthält in Absicht auf Israel. Lehrer folgende allerhöchste Bestimmungen : 10) Der Antrag wegen Negulirung der Congrua für die Israel. Volksschnllehi'er in Landgemeinden, trifft seine gesetzliche Erledigung in der Bestimmung des Edictes über die Verhältnisse der jnd. Glaubensgenossen vom 10. Juni 18l3 H. 33, auf welche Wir unter Bezugnahme auf die Bestimmung des Abschiedes für den Landrath des Rezatkreises vom 1. Mai 1833, Abtheil. III., Ziffer 14 verweisen (dort heißt es: Wir haben so eben verordnen lassen, daß auch die förmlich eingerichteten Elementarschulen der Israeliten, bei Vertheilung der Kreisschulfondsunterstützungen, gleichmäßig berücksichtigt werden).— 11) Daß in kleinen und notorisch unbemittelten israelitischen Gemeinden, welche mit Genehmigung Unserer Kreisreg. ihrem Nelig.-Lehrer auch den gewöhnlichen Schulunterricht übertragen, in den chiefür auszusetzcnden Normalgehalt auch die Bezüge als Relig.-Lehrer eingerechnet werden, ist den hierüber erthcilten Directiven entsprechend." — „Am 21. März starb zu Fürth der k. preuß. Professor Aaron Wolfssohn, in einem Alter von 79 Jahren. Derselbe war Mitrcdactenr und Mitarbeiter der bekannten Zeitschrift „Hammeassef", Verf. mchrer Uebersetznngen ans der H. S., sowie einer Schrift zur Vertheidigung des Jndenthums, unter dem Titel: Jeschurun." Ein dort mitgethcilter Brief eines jüd. Handwerkers, der ans Bone in Afrika vom 1. Mai 1833 seinen Eltern schrieb, enthält unter Anderm, daß dort einige hundert Inden sind, die sehr angesehen sind und streng an den frühen: Gebräuchen halten, die Frauen seien in den Neligivnsschriften sehr bewandert, in der Synagoge herrsche große Andacht, und am Pesachfcste sei der Zutritt in die Synagoge Jedem versagt worden, der nicht zuvor in dem neben derselben befindlichen Bade gewesen sei; auch durste man nicht mit Schuhen (?) hinkommen. — „Das k. bai. Jntelligenzblatt für den Rezatkreis» Nr. 37 l. I. enthält folgende Verordnung: Man findet sich veranlaßt, in Betreff der Trauungen der Juden, auf dem Grunde der Bestimmungen der HH. 24 und 25 des Edicts vom 10. Juni