Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Journal
- Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Volume
- 1835
- Issue
- Heft 3
- Article
- [Rezension]
- Date
- 1835-01-01
- Page
- Seite 424 (sequence 11)
- Language
- German
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424!R e e e n s i o n e ri. kirr, Wie Herr B. angkebt, sondern bereits km I. 1203 (Tebeth 4963 k. 438) von Samuel Ebn Tibbon übertragen *). — Sein Compendium über Ausdrücke aus der Logik scheint eine Jugendarbeit, als welche sie sich durch ihren Inhalt charakterisirt, und womit der Biograph unsres M. bei Casirr (I, 293) übereinzustimmen scheint. Es heißt dort nämlich, daß M. bereits in Spanien "Einiges aus dem Gebiete der Logik **) "herausgegeben habe, was sich vielleicht auf das Compendium bezieht. Er selbst führt es nnsers Wissens nirgends an, weil er wahrscheinlich zu wenig Gewicht auf es legte, und mit einer Uebersetzung mußte es bis zum Jahre 1254 warten. Aus einer Nachschrift des (lock. L. 458 geht sogar hervor, daß sehr wenige Abschriften dieses Büchleins vorhanden waren, denn der Ucbersetzcr Moses Ebn Tibbon bemerkt am Ende, daß er nach einem fehlervollen und verstümmelten Eremplare gearbeitet habe. — Ueber die medicinischen Schriften ist schon oben Manches bemerkt worden. Wir geben hier blos noch für die Schrift "über Heilung des Bisses giftiger Thiere» (29), nach Ovä.-L. 1280, als Jahr der Abfassung 1198 an. — Neben seiner verbesserten Ausgabe des Buches "DschamioN" _von Jbn Hnd, kann auch noch seine verbesserte Aüsgabe des Buches »über die Sphären" von Jbn Aflah, dem Andalusier (Casiri a. a. O.), wozu sich ein Jude von Ceuta Namens Joseph den Jahia ben Isaak mit ihm verband (Abulfaradsch Gesch. d. Dynast. H, 216), hier ihren Platz finden. — Von den Hülfsmitteln des M. bei seinen philosophischen Studien geben wir hier einen selbstständigen Anhang. Von griechischen Schriften hat er von Plato nur den Tkmäus, welcher von Jahia ben Adi übersetzt war, gekannt, und viel- ") Iedock sowohl daraus, daß die Uebersetzung des --Führers» früher vollendet zu ftyn feint, als auch aus der steten Bezeichnung deS M. als eines Tobten — was bei dem --Führer» nicht geschieht — geht hervor, daß die JahreS-Angabe unrichtig ist. Gk*) NdiDLUObtt P2