Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Journal
- Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Volume
- 1835
- Issue
- Heft 3
- Article
- [Rezension]
- Date
- 1835-01-01
- Page
- Seite 416 (sequence 3)
- Language
- German
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416 N e c e n s i o n e n. wird. Herr B. hat Dies (S. 81) indem Satze: HM1!N^1i11 lihrili 2'121!1 gefühlt und ihn dcßhalb unübersetzt gelassen. . Wer iildeß die Bestrebungen der arabischen Theologen ein wenig kennt, weiß, daß sie eine Wissenschaft unter dem Namen Oi^2^i4 2^ (Jlmu l'khelam) pflegten, welche der Scholastik des christlichen Mittelalters am treffendsten entsprach, eine von metaphysischen Spekulationen getragene Dogmatik, wovon °2'111>1 H22N die Uebersctzung ist; W1D112, das' arabische ^1)2^27112 (Motakhallemun), sind die dieser Art von Specnlation sich bedienenden Theologen. Sie waren sowohl vonErn strenggläubigen Theologen, als von den Philosophen verachtet, jenen zu hetervdor, und diesen zu beschränkt in ihren Untersuebnngen. cht'. koeoeli. spoe. bist. eil. de Ssezi x. 200). Unter den Streitigkeiten über den sind daher nicht Streitigkeiten über Prophetie, sondern über das Wort (2t<^2) gemeint *). Es ist nämlich ein alter Streit unter den Mcdabberim, ob der Koran geschaffen-sei oder micht. Tie Anhänger der Motasilah, welche alle Attribute Gottes läugnen, behaupten, der Koran sei dem Worte nach geschaffen; wogegen die Zefatiten, worunter die Ascharier gehören, welche die Attribute zulasten, kein geschaffenes Wort annehmen, sondern Gott eine Sprache zuschreiben (ek. 11,16. x. 18. 220.) '*). — Sollen wir nun nach diesen Berichtigungen die Stelle übersetzen, so würde sie so lauten: »Was die anderen Gegenstände angehet, mit deren Erforschung sich diese zwei Glaubcnspartcien der Art belastet haben, wie die Beschäftigung der einen mit der Trinität, und die einiger Sekten der anderen mit dem Worte, so daß sie Prämissen feststellen ') Dies ist daS arabische Wort, welches hier durch 1121 überseht ist. Arabisch findet sich Nämlich diese Stelle, sowie ei» großer Theil des Cap. 7l bei Hölting. Ni«r. «rieM gnx. 556 ff. ") Die Schwierigkeit der Vereinbarung einer Offenbarung Gottes mit dem Gedanken, daß Gott wohl nicht gesprochen baden könne, schwebte auchM. vor, wenn ervon einem ^122i"i ^1^ spricht, (F. d. V , I t>5, vgl. mit I. 9. 25 )