Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Journal
- Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Volume
- 1835
- Issue
- Heft 3
- Article
- Jüdisches Schulwesen [Rezension]
- Date
- 1835-01-01
- Page
- Seite 410 (sequence 7)
- Language
- German
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410 R e k e n s » o n e n. würden auch so dieselben bleiben, dieselbe. Kraft und dieselbe -- pädagogische, wie theologische — Befähigung würde erfordert werden, um ihnen wirklich zu genügen; man hätte bloS das Verhältniß umgekehrt, und nur der Unterschied würde Statt finden, daß man, anstatt ein altes in Verfall geratenes Institut, bei dem etz so sehr auf das Vertrauen des zarten religiösen Gewissens ankommt, daß sogar die Beibehaltung des alten Namens von Bedeutung wird, zu heben und zu veredeln, ein neues äußerlich eingepfropft hätte, während man es nimmermehr verhindern könnte, daß das alte in seiner schädlichen Wirkung noch Generationen hindurch fortdaure. Auf ähnliche Weise wie mit den beseitigten Einwendungen gegen die Errichtung besonderer israelitischen Religionsschulen, welche von dem gedeihlichen äußern Bestehen derselben hergenoimnen sind, verhält es sich nun aber auch mit andern, welche das Gedeihen des Religionsunterrichtes selbst berücksichtigen. Diese sind von Hru. V. B. hervorgehoben worden, wenn er (S. 26 und 27) sagr: "Einförmige Beschränktheit des Lehrgegenstandes, was läßt Dies anders als einseitiges, unbelebendes Wesen in der praktischen Lehre erwarten? Erwäge man hierbei, wie erschlaffend und geistestödtend für den Schüler, wie wenig wissenschaftlich ermuthigend ein so beschränktes Ziel des Unterrichts für den Lehrer ist und wird, zumal wenn man nicht außer Acht läßt, daß der Lehrgegenstand, auf welchen Lehrer und Schüler ausschließlich angewiesen wären, gerade zu den schwierigsten, und, weil er als besonderer erscheint, die Kinder am wenigsten ansprechenden gehört; daß aber das Resultat Dessen, was er zu leisten hat, gewöhnlich am meisten von den Eltern beurtheilt wird — weil Jeder es zu verstehen glaubt —: so wird uns die Unzweckmäßigkeit solcher Einrichtung noch einleuchtender." Auch gehört hieher, was der Verfasser hinsichtlich der Unterrichtszeit bemerkt, welche nothwendkg entweder in der allgemeinen Volksschule oder der ist. Regiousschule verkürzt werden müsse, in welcher Beziehung er -S.24 A.) sagt: »es glauben jüdische Geistliche, daß die untere Claffe Kinder von dem 5ten bis zu Ende des 8ten Jab-