Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Journal
- Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Volume
- 1835
- Issue
- Heft 3
- Article
- Beitrag zur jüdischen Geschichte und Bibliographie
- Date
- 1835-01-01
- Page
- Seite 365 (sequence 8)
- Language
- German
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jüdischen Literatur und Bibliographie. 365 wort: "dieser Kalvny'mos sei dem Könige Roberts (die Berliner Ausg. bat den Druckfehler Rogerto), der ihm bedeutende Arbeiten aufgetragen habe, unentbehrlich.// Es ist nun augenscheinlich, daß der Vers. Dies frühestens erst nach' 1312 geschrieben haben kann, da König Ros bert Graf von Rowsgna und Generalvicar des Kirchens staates ward. Hiernach kann unser Vers, füglich nicht 1240 geblüht haben; er war damals vielleicht noch nicht geboren. Durch diese Stelle wird zugleich die Lebenszeit des Kalonymos, jenes rüstigen (Übersetzers öer arabis schm Werke (siehe Wolfs und Rossi) ebenfalls um Vieles heruntcrgerückt; denn nach einer Unterschrift im giebt er sich im Jahre 5001 (- 1240 — 1) für einen 83jährigen Greis aus; es muß also in dieser Unterschrift irgend ein Fehler sein. Ich erinnere mich, aus dem Kataloge einer ganzen Sammlung von solchen (Übersetzungen bemerkt zu haben, daß die meisten vom Kalonymos ben Kalonymos b. Meir herrührenden in die Jahre 1313 — 7 fallen. Eine andere wichtige Stelle in den zi'NINlH, näms lich in der 24sten, setzt dies Alles außer Zweifel. Der Vers, besingt den frühen Tod einer Jungfrau und sagt unter Anderm: //die Verstorbene sei selbst vor den Sternen bevorzugt; denn die himmlische Jungfrau befinde sich nun schon seit 5088 Jahren an demselben Orte; die irdische dagegen sei nach kurzem Dasein zu den Engeln abgerufen worden und habe ihren Sitz unter diesen eins genommen." Dies Jahr ist aber 1328. Demnach ist hier Vieles zu berichtigen. Interessant aber wird Dies durch neue Fragen, die ich hier nicht zu beantworten beabsichtige, sondern andeute, um den ges 25