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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1835-01-01 · Heft 3 · p. Seite 344

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1835
Issue
Heft 3
Article
Der Kampf christlicher Theologen gegen die bürgerliche Gleichstellung der Juden
Date
1835-01-01
Page
Seite 344 (sequence 5)
Language
German
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344 IV. Der Kampf christlicher Theologen Handlungen einzelner dort vorkommender, in andern Beziehungen ausgezeichneter, Menschen nicht mehr zu vertreten haben. — Aber die Juden haben noch jetzt für eine jede einzelne Handlung und ein jedes einzelne Gebot einzustehn; an den Urenkeln soll ein jeder Mangel der Vorfahren gerächt werden. Wie sich doch Herr Hartmann (B. VI., H. 1. S. 171 ff.) breit macht, jede kleine Täuschung, die von den biblischen Personen begangen wurde, aufzuzahlen! Wie er sich umsieht (das. S. 200 ff.), um Beispiele der Feigheit aufzufinden, und was für merkwürdige Zusammenstellungen es da giebt! Wenn je ein Jude im Kriege geflohen ist, so müssen die jetzigen Juden dafür büßen. Allerdings war zu David's Zeit eine höchst kräftige, muthvolle Epoche; wohl bewährten sich die Makkabäer als Helden; wohl glühte ein Muth bei der Vertheidigung gegen die Römer, der wahrlich viel zu gut ist, als daß man ihn gegen die lästernde Benennung der Hartnakkigkeit zu vertheidigen hätte: aber wahrscheinlich sind Dies die christlichen Momente im Judenthume gewesen, von denen wir bald noch hören werden. Wohl könnten wir ferner fragen: was kümmert's uns, wenn hie und da einmal in der Vorzeit von unfern Vorfahren etwas Unrechtes begangen worden? Wir haben es wohl weit weniger zu vertreten, als das Christenthum seinen Stifter, der ja eben in seiner hohen sittlichen Persönlichkeit und seiner „Unsündlichkeit" seine Bedeutsamkeit erhält und als Muster aller Zeiten aufgestellt wirv, wegen der Begebenheit mit dem Feigenbäume und den bösen Geistern, die in eine Heerve Schweine gejagt wurden «. dergl., oder als die. Christen den geliebten. Jünger

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