Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Journal
- Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Volume
- 1835
- Issue
- Heft 2
- Article
- Frankfurt [Nachricht]
- Date
- 1835-01-01
- Page
- Seite 279 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Nachrichten aus der Synagoge. 279: empfange, indem Gott seinen Namen heiligen wird über den« jcnigcn, die seinen Namen heiligen. Sollte er nun, wider mein Erwarten, den erwähnten drei Banngraden nicht nach« achten, so hoffen wir zu Gott, der sich seiner Gemeinde, seines Gesetzes und seiner Lehre erbarmt, daß er seinen Bau von einer andern Seite her einreißen und er seinen Erwerb nicht genießen werde. Sollte jedoch , wovor Gott uns bewahre, das Werk des Satans gelingen, so bitte ich die Großen der Zeit, mit voller Autorität den unter ihrer Aufsicht Wohnenden zu verbieten, daß sie nicht drucken, uicht kaufen und nicht lesen diese Schriften, so daß sie seien wie ein versiegeltes Buch, dessen nicht erwähm und nicht gedacht wird und das zum Hause Israel nicht gelange. Der die Lehre gab seiner Gemeinde Israel, er segne in seiner Heiligkeit, erhebe und unterstütze die seine Lehre halten, lasse sie hoch und fcstgestellt werden auf ewig — Prcßburg. Donnerstag 21. Tebheth 55M (22 Jan. 1835.) (Kassel 8. Juuy.) Seit dem Jahre 1826 haben dahier schon alljährlich am Sabbathe Schubah (dem Sabbathe nach dem Neujahrsfeste) mit den der Schulpflichtigkeit entwachsenen Schulzöglingcn — nach zurückgelegtem 14. Jahre— im Betlokale der Schul- und Schullehrerbildungsanstalt die öffentlichen Prüfungen in der israelitischen Religions- und Sittenlehrs durch unsern verdienten öffentlichen Rcligionslehrer, Hrn. Dr. Vüdinger, stattgcfuuden. Dies, war bis jetzt auf Knaben, beschränkt. Gon diesem Jahre an werdenffedoch gesonderte, aber auf ähnliche Weise vorgcnommene Prüfungen auch bei Mädchen eingeführt, womit den verflossenen Sabbath (den6. d.) mit vier Mädchen der Anfang gemacht wurde bei zahlreicher Versammlung, was einen um so größer» Eindruck machte, da eines dieser Mädchen den einzigen jüdischen Ueberrest einer zum Ehristenthume übcrgetretenen Familie bildete. — (Bingen im Mai.) Bei Gelegenheit der am 6. d. I. dahier statt gehabten Prüfung der unter der Leitung des israelitischen Lehrers, Hrn. Bachra ch, stehenden Schule wurden von einem Mitgliede des Vorstandes, Hrn, Schatz, «einige