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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1835-01-01 · Heft 2 · p. Seite 249

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1835
Issue
Heft 2
Article
[Rezension]
Date
1835-01-01
Page
Seite 249 (sequence 15)
Language
German
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IRI
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Freystadt) Caddala et.?LNtIiei8MNS. 249 daß Gott wohl ohne die Welt bestehen könne, daß er ferner die höchste und freiwaltende Intelligenz sei, daher sowohl sich als die Dinge kenne, wahrend Er unbegreifbar ist. — Wir haben über diesen Punkt uns schon oben ausführlich ausgesprochen. Das dritte und vierte Cap., die uns ein Unheil über die Kabbalah und den Pantheismus beibringen sollen, betrachten beide Systeme unter den drei Gesichtspunkten, des Princips, von dem ausgegangen wird, der Consequenz und der Genüge, die dem menschlichen Bedürfnisse durch sie geschieht, wo nun jener bloß die Nichtigkeit des Anfangspunktes im Philosopheme abgestritten, aber Nichtigkeit der Folgerungen und völlige Beruhigung des Gemüthes zugestanden, hingegen über den Pantheismus ganz und gar der Stab gebrochen wird, was dann der Schluß auf eine etwas bittre Weise ausspricht. Die kleine Schrift zeigt demnach manche Blöße, und es ist ihr, als abgeschlossen, keine sehr besondre Förderung in den wissenschaftlichen Untersuchungen einzuräumen. Hingegen zeigt sie, eine Erstlingsschrift, eine sehr große Gewandtheit des Verfs., sowie dessen bedeutende Sprach- und geschichtlich-philosophische Kenntnisse; und wir leben der festesten und freudigen Hoffnung, daß derselbe, wenn er den uns einzig richtigscheinenden Weg in solchen Untersuchungen, den historischen, einschlägt, uns ein ganz vorzügliches Werk in seiner deutschen Leistung, die freilich nicht bloß Umarbeitung,, sondern ein ganz neues Werk sein muß, liefern wird, wollen ihn auch deßhalb zum Schluffe freundlichst hiezu auffordern. Die Aus-

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