Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Journal
- Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Volume
- 1835
- Issue
- Heft 2
- Article
- [Rezension]
- Date
- 1835-01-01
- Page
- Seite 205 (sequence 2)
- Language
- German
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Die Apokryphen von Pleßncr. - 205 dem Kreise der heiligen Schriften ausgeschlossen wurden, ist bis jetzt innerhalb der Synagoge ebensowenig ernstlich berührt wordenals die über die Abschließung des Talmuds» Es wurde umsoweniger daran gedachtda die Urschrift der Apokryphen, die von den meisten wohl hebräisch oder chaldäisch war, im Laufs der Zeiten verloren ging, und dieselben, ebenso wie Philo und Josephus, daher gar nicht mehr zugänglich warenbloß hie und da einmal mittelbar bekannt wurden. Es wird dies wohl eine wichtige Aufgabe für unsere Zeit werden, wo der Synagoge nichthebräische Schriften nicht mehr verschlossen sind und sie auch genugsam von wissenschaftlichem Geiste beseelt ist, um sowohl die Bedeutsamkeit der Frage zu erkennen, als auch die gehörigen Mittel zu ihrer Beantwortung anzuwenden. Eine Uebcrsetzüng dieser Schriften ins Hebräische ist gewiß auch mit ein Mittel, die Aufmerksamkeit auf diesen Punkt hinzulenken, und sowohl aus diesem Gründe, als auch aus demdaß ältere jüdische Schriften demjenigen Publikum, dessen gelehrte Richtung noch mit der hebräischen Sprache enge Verbünden ist, bekannt wetdeüheißen wir eine solche Uebersetzung willkommen. Das Jahr 1833 brachte uns deren zwei, rille von GtcEel Isaak Fränkel, die uns nicht zu Gesicht gekommendie aber weiter Nichts als eine nackw Utbtrsetzung bietet und, wenn wir unserM Verf. (Vor. G. 16) trauen dürfenmehr nach Eleganz, als nach Treüe strebt; die andre ist der erste hier vorliegende Aheil, dem noch drei ähnliche Theile folgen sollen/ — Siestr nun liefert außer dem Anhänge, den wir bei Seite liegen lasseneine hebräische Vorrede, worin der Verf. zuerst — etwas zu vie! — 15 von