Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Journal
- Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Volume
- 1835
- Issue
- Heft 1
- Article
- [Rezension]
- Date
- 1835-01-01
- Page
- Seite 116 (sequence 20)
- Language
- German
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lik R e c e n s r v n e n. haben; wie sie, soll auch er Alles später für Nebel, Wust und Embalage gehalten haben. Nein! M. war und blieb Talmudist, und ließ er sich auch zwchartm Äußerungen gegen die französischen Rabbinen verleiten, so hing er doch selbst mit Leib und Seele allen Gebräuchen und Ceremonien an; nur mit dem Unterschiede^ daß sie ihm kein bloses Thun, sondern Ideen vertretende, Handlungen, daß die Lehre ihm keine todte Buchstabenschrift , sondern eine geistige belebte Gottesschrift war. Während wir hier nur noch die Annahme, daß der 5301 (1141) bereits verstorbene R. Joseph Megas der Lehrer unsers damals erst 5 Jahre alten M. gewesen sei (S. 3) rügen und dahin berichtigen müssen, daß dieser vielmehr der Lehrer seines Vaters Maimon gewesen (s. deutlich Mischnah Erklärung Schebuoth 6,7.); eiten wir sowohl über die beiden arabischen Lehrer unsers M. (S. 4—6), als über die einzelne historische Bemerkung zur Mischnah-Erklärung hinweg, weil wir das, was wir zu diesen nachzutragen hätten , bei dem Schriftenverzeichnisse besonders aufnehmen wollen, hinsichtlich jener aber am Schluffe unsrer Anzeige alle die arabischen Schriftsteller mit kurzen Notizen zu begleiten wünschen, die in M. Schriften vorzüglich im „Führer der Verirrten" Vorkommen. Nur müssen wir Nachweisen, wie Herr B. bei dem, was er von der Veranlassung zum Mischnah-Commentare spricht, sich wieder den richtigen Standpunkt unsers M. verrückt, und sich durchaus nicht bemüht, aus der so klar sowohl in seiner Vorrede zu diesem Werke, als auch an so vielen andern Stellen ausgeführten Idee, die allen seinen talmudischen Werken zu Grunde liegt, die wahren Ursachen zu schön-