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Menorah · 1932-03-01 · Heft 3-4 (März 1932) · p. 113

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Menorah
Volume
10 (1932)
Issue
Heft 3-4 (März 1932)
Article
Holzsynagogen in Polen
Date
1932-03-01
Page
113 (sequence 1)
Language
German
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HOLZSYNAGOGEN IN POLEN Herausgegeben von A lois 13 r e y e r, Max E i s 1 e r und Max (» r u n w a l d Im ehemaligen Kongreßpolen, Litauen und übrigen Rußland 1.3ic Synagoge in W y s o k i e - m a z o \v i e c k i, die aus dem KV Jahrhundert stammle11), wurde im Jahre lcS80 wegen Baufälligkeil abgetragen. Sie ist uns aber aus Zeichnungen bekannt. Den Männerbetraurn, mit fast quadratischem Grundriß, überdeckt ein Zeltdach, dessen Dachflächen durch zwei reich profilierte Gesimse unterbrochen werden. Zur Beleuchtung sind an jeder Gebäudewand zwei gekuppelte Fenster angeordnet. Die an zwei Seiten des Gebäudes angebauten Frauenabteilungen nehmen die ganze Breite des Gebäudes ein. Die Eckpavillons, drei an der Zahl, sind nur durch dreigeschossige Zeltdächer betont. Sowohl das Haupte!ach, als auch die Dächer der Eckbauten haben zwecks sachgemäßer Ausbildung der Schindeldächer eine Holzbekrönung erhalten. Der zwischen den Eckpavillons freibleibende Teil der Frauenabteilung wird durch zwei kleine Satteldächer überdeckt, deren Säume normal zur Außenwand des Gebäudes laufen und durch verschalte Giebel abgeschlossen werden. In dem Zusammenschluß der Dachflächen ist eine hölzerne Rinne zum Abfluß des Wassers eingebaut. Gloger führt diese Art der Überdachung der Frauenabteilung auf die Dachbildung des polnischen Bürgerhauses zurück, bei der, da Frontgiebel verwendet wurden, Zwischenrinnen zur Anwendung kommen mußten, wie man es heute noch an vielen Orten, wie in Jablonow, Pyatin etc. sehen kann. 13ie Synagoge in Przedborze wurde im 16. Jahrhundert erbaut12). Gloger sagt: „Diese Synagoge hatte eine Front von einer Ausbildung, die an die Synagoge in Jurborg erinnert, indem nämlich Flügelbauten angeordnet waren. Die Balustrade der Laubengänge, die sich früher auf die ganze Breite des Gebäudes erstreckte, ist im Laufe der Zeit vernichtet und ihre Holzsäulen sind durch gemauerte ersetzt worden." An der Südseite des Männerbetraumes ist im Parterre eine Frauenabteilung angebaut. „Im Seitengiebel des südlichen Flügels ist ein Blindfenster angeordnet. An diesem Flügel sehen wir zwei Balken, die als Träger für die Balustrade des nicht mehr bestehenden Laubenganges bestimmt waren." An der Nord- und Ostseite des Männerbetraumes sind Ständer ange- Nach Z. Glosrer, Budowielwe dozewv i wyrohycz doze^a w I.asomaj Polsce. W.'irszawa 1907, Seite 21. 12) Nach Gloirei. a. a. 0.. S. M fT. Mangrds inner Aufnahmen war es unmöiri'ch, diese Behauptung Uloerers näher zu untersuchen. Siehe auch Bersohn. KUka slow a downieyszich. bosmeath drtwnianych le, Heft 1 — 3.

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