Menorah
- Journal
- Menorah
- Volume
- 9 (1931)
- Issue
- Heft 3-4 (März 1931)
- Article
- Fritz Gross
- Date
- 1931-03-01
- Page
- 155 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- article
- OCR quality
- 93% known words query
- IRI
…/2912821-2912908-2912911-2926508--10107-2926649- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Fritz Groß Büchcrcckc im Wohnraum und auf beiden Gebieten Bedeutendes geh islel. Nach .Jahren voller Hingabe an die Malerei -■■ die Früchtewaren in einigen Ausstellungen des 1 lagenbundes und in einer eigenen Kollektivausstellung zu seilen -—. ist er nun seit ein paar Jahren mit aller Krall der Architektur erteilen. Der Maler südlicher Landschaften und färben freudigen Slraßcnlebens b:il sich (vorübergehend'?! von der Ausübung der Malerei zurückgezogen, um seinen Wirkungskreis auf verwandte (iebiel in Form und Farbe zu suchen. Eine verblüffende Mannigfaltigkeit, verbunden mit seltenem Ideenreichtum, sind die hervorragendsten Merkmale dieser durch und durch künstlerischen Persönlichkeit. Seine Materialien, sei es Holz. Metall. Stoff, Glas, Marmor. Bast oder Lack, erreichen <Kirc.li ihre vollendete Harmonie einen zauberhaften Klang. Im Abwiegen der Massen, in ihrer Reibung zueinander, zeigt Groß ein Gleichgewicht, das absoluten Ausdruck atmet. Manche seiner grundrißlichen Lösungen sind von seltener Kühnheil und dabei immer zweckentsprechend. In verhältnismäßig kurzer Zeil hat sich Groß die ihm mit Recht gebührende Anerkennung errungen. Möge er weiter seinen Weg gehen: es ist der Weg des Schaffenden. Georg Merke/