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Menorah · 1930-09-01 · Heft 9-10 (September 1930) · p. 458

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Menorah
Volume
8 (1930)
Issue
Heft 9-10 (September 1930)
Article
Josef Achron
Date
1930-09-01
Page
458 (sequence 1)
Language
German
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JOSEF ACHRON Von Joachim Stutschewsky Aus der Reihe der jüdischen Musiker, denen das Problem einer L jüdischen Musik in den Brennpunkt ihres ganzen Schall'ens gerückt ist und die seinerzeit sich um die „Gesellschaft zur Förderung jüdischer Musik4' in Petersburg konzentriert haben, ragt einer hervor, der eine große musikalische Begabung mit einem eminenten Können vereinigend, sich bereits zu einem namhaften und bedeutenden Komponisten der Gegenwart, zu einem repräsentativen Vertreter der jüdischen Musik entwickelt hat: Josef Achron. Sein Name ist in der ganzen Welt bekannt. Nicht im gewünschten Maße seine Werke. Das verbreitetste Violinstück „Hebräische Melodie" und das entzückende Lied ..Die Canzonetta'* haben ihn zwar in vielen Ländern — von Rußland bis Amerika — populär gemacht, aber die wichtigsten großen Werke, die in einer stattlichen Anzahl vorliegen, er notiert bereits op. 70, gelangten nicht ins breite Publikum. Dabei ist das meiste gedruckt (Universal Edition, Wien) der Allgemeinheit zugänglich. Den Entwicklungsweg dieses jüdischen Künstlers zu zeichnen, auf ein-

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