Menorah
- Journal
- Menorah
- Volume
- 8 (1930)
- Issue
- Heft 3-4 (März 1930)
- Article
- Über jüdische Friedhofkunst und Grabbauten in Palästina
- Date
- 1930-03-01
- Page
- 150 (sequence 12)
- Language
- German
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^V^, -ra3^j£^ Abb. i't. Ansicht des (irabbuues des Projihelen llosea bei Sufed Monolithe sind. Nur der Oberteil des ...hid Absaloms" ist aufgesetzt. In ihrem Innern beherbergen sie die (irabka mmern. Eine äußerst bemerkenswerle Verwandtschaft der Archileklur dieser und auch der folgenden (irabbaulen mil den im ersten Ab schnitt besprochenen (irabkammern liegt vor allem in der so starken Betonung des Quadrats im (irundriß des Bauwerkes, also in der konsequenten Befolgung des Zentralbaugedankens. Wenn sich aueh alte (iiieder der Eni wicklungsreihe bis zur (irabsvnagoge nicht mehr geschichtlich nachweisen lassen, so liegt doch in architektonischer Hinsicht die1 Entwicklung ziemlich klar. Vom Würfel des Absalom- oder des Zachariasgrabes zu jenem des (irabes B. .Jochanan Ilassandlar bei Meron ist nur ein Schritt. (Vgl. Abb. 13.) Der gemauerte Würfel bekam als Oberteil eine Stufenpvramide mit einem fackelahnlichen Aufsatz. (Es ist wirklich (»ine Art Fackel: es wird hier nach urallem Brauche am Vorabend des Lag IV()mar-Festes Feuer angezündet in Anwesenheil der zahlreich aus ganz Palästina zusammenströmenden Pilger. Vielleicht liegt dieser Sitte eine Erinnerung an die Feuersignale zugrunde, die maji zur Zeit jüdischer Fnabhängigkeit zur Verkündung des Neumondes wie auch bei Feindesgefahr gegeben hat.) Als nächste Stufe wäre das Bauwerk über dem traditionellen (irabe des Propheten Hoseiis am Safeder Friedhof zu nennen, t Siehe Abb. IE) Auch hier ist der gemauerte Würfel an einen Bergabhang angelehnt. Der Bau hat aber bereits ansehnliche Dimensionen angenommen, er mißt außen zirka acht Meter im Quadrat. Innen ist der