Menorah
- Journal
- Menorah
- Volume
- 8 (1930)
- Issue
- Heft 3-4 (März 1930)
- Article
- Über jüdische Friedhofkunst und Grabbauten in Palästina
- Date
- 1930-03-01
- Page
- 148 (sequence 10)
- Language
- German
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Abb. /■>. Crdb Absei Ions Nebenbei — rin Beispiel der FormberinMussung vom Material, wie wir ihn auch in der Architektur beobachten können: im Gegensatz zu dem spröden Basnilslein, der dann zwecks Ausgleichs seiner rauhen Flache verputzl wird, begünstigt der verhältnismäßig leicht zu bearbeitende Jerusalemer Kalkstein den unverputzten Quaderbau. Auch auf dem alten Friedhot' zu Sat'ed ist (Iii1 verputzte Bankt'orm vorherrschend, vielleicht von Tiberias aus beeinflußt. In Tiberias verdient noch eine eigentümliche Form besondere Beachtung. Die Bedeckung des (irabes wird wörtlich durchgeführt, indem auf die ganze Grabparzolle, knapp an der Frdoberl]ücho. Mache Platten gelegt und dann verputzt werden. Zwischen den einzelnen Gräbern dieser Art werden nur kaum merkliche schmale Fugen gelassen. Auch diese Grabgestaltung scheint eine uralte Tradition hinter sich zu haben und ist besonders auf nordafrikanischen antiken J11 d e n f r i e d h l > f e n gebräuchlich.