Menorah
- Journal
- Menorah
- Volume
- 8 (1930)
- Issue
- Heft 3-4 (März 1930)
- Article
- Über jüdische Friedhofkunst und Grabbauten in Palästina
- Date
- 1930-03-01
- Page
- 145 (sequence 7)
- Language
- German
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A bh. 7. Ein Teil des (iirhcljclilcs mi! dem A Uralcrion nnm Sijnhc<Irioinjnil> Die Steine dieses letzteren I- 'riedholes sind die denkbar t»i 11 i";iclisien in ihrer Strenge: es sind dies unbehauene grolle Platten und Blöcke und —- mit wenigen Ausnahmen — ohne jedwede Inschrift. (Ahl). (S.l Die örtliche Tradition Beantwortet die Frage nach der Frsache diese Brauches folgendermaßen: ..Wir können unsere Gräber nicht mit Inschriften bedecken, da die (irabmäler unserer Krzväler (in der Höhle der Ilebroner Ilauptmoschee) gar keine Inschriften tragen." Ks liegt der SchluI.) nahe, dal.) wir hier die ursprüngliche Gestalt eines jüdischen Grabsteines vor uns haben. Nicht meinso extrem in ihrer Form sind die Steine1 des Friedhofes am Olberg. Ks weisen wohl die urallen, zum Timl in die Knie versunkenen Grabsteine am Bande des Kidrontales auch keine Bearbeitung und keine Inschrift auf (Abb. ö). wir können aber doch mehrere reichere Typen unterscheiden, die sich folgerichtig von jenen unbearbeileten Platten und Blöcken entwickelt haben. Der Kntwicklungsweg führt über monumentale Kinzelquadern zu bankarligen Grabübermauerimgen. die gewöhnlich eine InschrifIlaIel tragen. (Abb. 9 und 10.) Diese letztere Form linden wir auch auf iinderen jüdischen Friedhöfen Palästinas sowie auch Ägyptens und Syriens vertreten. In Tiberias entstand daraus ein neuer Typus, indem man die Aufmauerung aus den schwer zu bearbeitenden Basaltsleinen — dem wichtigsten Baumaterial jener Gegend — vorlüneht hat. (Abb. lt.)