Menorah
- Journal
- Menorah
- Volume
- 7 (1929)
- Issue
- Heft 7-8 (Juli 1929)
- Article
- Die Judenviertel Budapests
- Date
- 1929-07-01
- Page
- Seite 389 (sequence 5)
- Language
- German
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judi:xvii:hti:l budapksts Pvslcr Marktszene ''in r tuschit rltii Il'assirzt icluituig t lUsitzf </rs Hauptstadt. Musrt/m Iii nz Ujhäzv 'dam st scheren lassen wollte, falls er seine Irrlehre nieht widerrufe. Trotzdem seheint der moderne Geist bereils zu seinen Zeilen Hingang in die dem hauptstädtischen Leben so naheliegende Allol'ner (iemeinde gefunden zu haben, als dessen Wahrzeichen Irotz all seiner konservativen Traditionen -- der imposante Teinpelbau gellen mag. der damals (1820) als das prächtigste Gotteshaus l'ngarns gepriesen und bewundert wurde. Die Allol'ner waren aber auch wegen ihrer Geselligkeit und ihres Gewerbelleiües belieb!. Die erste ungarische Blaudrucklabrik wurde liier von der Familie G o 1 d b e r g e r begründet, die als Barone jetzt das Prädikat ihrer lleimal tragen, ebenso wie der derzeitige Präses der Pesler orthodoxen Gemeinde ein F r e u d i g e r d e O b u d a ist. Die Gemeinde galt schon 1820 mit ihren :V200 .luden, die;V.) Häuser besitzen durften, als eine der reichsten des Landes und wuchs bis 1807 noch an. obwohl inzwischen Pest eine starke Fnlwicklung genommen halle. 111. P \ t. Pest meldet vor 200 Jahren noch stolz an die Kammer, daß auf seinem Gebiete kein .lüde wohne, nicht einmal übernachten dürfe: und der berühmte Wiener lloffaktor Samuel Oppenheimer mu(,> tatsächlich, als er bei den Regierungsbehörden zu tun hatte, in Allofen sein Nachtquartier aufschlagen. Frsl in der