Menorah
- Journal
- Menorah
- Volume
- 6 (1928)
- Issue
- Heft 11-12 (November 1928)
- Article
- Die Malerei in den Synagogen
- Date
- 1928-11-01
- Page
- 696 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
- article
- OCR quality
- 93% known words query
- IRI
…/2912821-2912879-2912890-2922846--07307-2923018- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Almemor aus der Synagoge in Harburg Aus dem vierbündigen Jüdischen Lexikon, das der Jüdische Verlag. Berlin W57, herausgibt und. von dem bereits zwei Bünde erschienen sind, wällrund die letzten bis zum Sommer 1029 folgen. Nachdruck verboten. Copyright 1928 by Jüdischer Verlag, Berlin als Bezeichnungen der Bewertungen gebraucht werden. Gerade durch diese Tatsache gewinnt die synagogale Malerei des Ostens1-), deren gut erhaltene Ausläufer sich im bayerischen Franken rinden, eine weit über den engeren Kreis hinausgehende Bedeutung. Sie zeigt symptomatische Erscheinungen des Kunstwerdens an prägnanten und in gewisser Weise isolierten Beispielen. Die durchaus zeitgegehene Einstellung dieses vermischenden Kunstwollens, das im jüdischen Osten zuerst vorkommt, läßt sowohl bezüglich der zeitlichen Gebundenheit (also kein jüdisches Mittelalter bis zur Emanzipation) als auch bezüglich der jüdischen Mentalität, der inneren Gegebenheit, und der politischen Situation, der äußeren Gegebenheit, weitgehende Schlüsse zu. 0 Eine. Arbeit über die bisher bekannton weiteren Malereien ist in Vorbereitung. -) Aufsatz des Verfassers in Rimon-Milgroim 1923. Hott 3. 3> Siehe auch den Aufsatz des Verfassers in der Festninnmer zum Ordenstage in Mitteilungen der Großloge iür Deutschland Vllt. U. 0. B. B. Oktober 1926. 4> Mitteilungen der Oes. z. Erf. jüd. Kunstdenkmiüer. IX/X. 1927. Privatdoz. Dr. Richard Krautheimer. S. II.VI 16. Neben der ausgezeichneten Arbeit von Krautheinier ist immer noch und besonders für die Anwendung der Malerei in den späteren Synagogen der wichtige Samnielaufsatz von David Kaufmann .,Zur Geschichte der Kunst in den Synagogen" zu beachten. Diesen Aufsatz s. des Genannten Gesammelte Schriften, herausgeg. von M. Brann, Frankfurt a. M. 1908, S. 87ff. habe ich besonders liir die Synagoge von Jablonow benutzt. Der Wunsch Kaufmanns, der Materie besondere Aufmerksamkeit zu schenken, ist seit Jahren mein Bestreben gewesen. r*) Im allgemeinen folge ich hier: Mitteilungen der Ges. z. Erf. ji'nl. Kunstdenkmäler. VII/VIEL 1915. Prof. Dr.-Tug. Alfred Grotte. Abschnitt V. Gebotene Abweichungen enthalten die zum Teil noch unveröffentlichten Schlüsse aus eigenen Arbeiten. °) Siehe dazu das beachtliche Sammelwerk Svn. Altertümer. 1922. Samuel Krauß, S. 93 u. folg. ~) Beracholh 52b, Baba m. f. 59a. s) Eine infolge Gleichklang in der hebräischen Übersetzung als Wortspiel gebrauchte Wendung, die beim Beschauer als bekannt vorauszusetzen war. '•') Gesch. d. Juden im ehem. Fürstentum Ansbach, 1867. 10) Ein ähnliches Vorbild mulJ der Meister des Thoraschreins in Fzlen im Anfang des 18. Jahrhunderts gehabt haben. n) Abb. s. Rimon-Milgroim 1923, Heft 2. v-) Siehe dazu auch in Rimon-Milgroim 1923. Heft 8, den Aufsatz über die Syn. von Mohilev.