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Menorah · 1927-12-01 · Heft 12 (Dezember 1927) · p. Seite 801

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Menorah
Volume
5 (1927)
Issue
Heft 12 (Dezember 1927)
Article
Judaica im Stadtarchiv und in der Stadtbibliothek [Mainz]
Date
1927-12-01
Page
Seite 801 (sequence 5)
Language
German
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STADTARCHIV 801 Im Hessischen Lundtac/c von 1832/33 wurde von den Abgeordneten Kertell, Trommler, Glaubrech, Brunk, Langen, Strecker und Ilallwachs der Antrag um Aufhebung des in der Provinz Rheinhessen von handeltreibenden Israeliten einzuholenden und jedes Jahr zu erneuernden Patents gestellt. Er wurde — auf späteren Landtagen — auch von anderen Abgeordnetenwiederholt und endlich, im Jahre 1847 erfüllt. Der Antrag der genannten Abgeordneten verlangt, daß unseren sämtlichen israelitischen Mitbürgern diejenigen Rechte, deren Gewährung die Civilisation und der Geist der konstitutionellen Staatsi'orm als eine heilige Pflicht in Anspruch nehmen, nicht vorenthalten werden. (ICHClz, die Aufhebung der Artikel 7 bis 11 des kaiserlich französischen Dekrets vom 17. März 1808 und der hessischen Verordnung vom 13. März 1818 wegen Forderungen von Juden an Christen betreffend,. Darmstadt, am 10. Juli 1847. Abschrift aus dem Hessischen Regierungsblatt. In: Prof. Dr. Siegmund Sülfeld, Bilder aus der Vergangenheit der jüdischen Gemeinde Mainz: Aus der Adresse der Israeliten Rheinhessens an den Obergerichtsrat. Joseph Glaub - rech in Mainz, der — mit anderen Landtagsabgeordneten — die Aufhebung des Judengewerbepatents (Moralpatent) im Hessischen Landtage durchgesetzt hatte Hauptlehrer (jetzt Stadtamtmann) Wilhelm Fuelia in Mainz: Jüdische Schulen und Lehrer in Mainz zwischen 1S00 und 1850. In: Beiträge zur Hessischen Schul- und Vniversitätsgeschichte, Band 4. 1018, Seite 87 bis *J7. Lehr- und Erziehung sonst all für israelitische Knaben. Von "Michael Creizenach: 'Einladung zur Prüfung im Jahre 181D, im neuen Schullokal in der Sackgasse, LH. D, Nr. 298 Vi:. Seite 10 und 11: Religiöses, moralisches und lehrhaftes Wirken der Schule. Mainz 1819, gedruckt bei Johann Wirth. öffentliche Israelitische H iirger.sehitle. Einladung zur Prüfung der Schüler im Jahre 1821, erlassen vom Oberlehrer Michael Creizenach. Die Prüfung fand statt im Hause Lit. D, Nr,. 152V-», in der Emeransgasse, „Zum Berliner Caffeeliaus" genannt. Auf Seite 3 sind Angaben über den Unterricht in der hebräischen Sprache. Auf Seite 6 wird der bevorstehenden Prüfung über Talmud und den rabbinischen Commentar der Bibel gedacht. Mainz, 1824. Gedruckt bei Florian Kupferberg. Israelitische Jlürgcrschulc in Mainz. Einladung zur Prüfung der Schüler im Jahre 1826, erlassen vom Israelitischen Schul-Cornite. Seite 4 und 5 enthalten die Angaben über den Unterricht für Vorgerückte, der zum Teil dem allgemein giltigen angepaßt ist und auch von Christen erteilt wurde. Die Prüfung fand im Schullokal in der Judengasse statt. Israelitischer Profeasionislen-Vrrein, in Mainz [gegründet im Jahre 1823]. (Neue) Statuten . . . Mainz 4837. Das Wesentliche seiner Bestrebungen ergibt § Hi. Dieser Verein war der älteste in der Cegend von Mainz; seine älteren Statuten besitzen wir nicht. Vierte Rechnung über die seit dem Jahre 1882 geführte Verwaltung des Fonds des Israelitischen Professionisten-Vereins dahier. Mit einer einleitenden Vorbemerkung vom Vorstande dieses Instituts, Mainz, gedruckt bei F. Kupferberg, 183-7. Aus: Großherzoglich Hessisches Regierungsblatt 1826, Nr. 17: Den Israelitischen Professionisten-Verein zu Mainz betr.: Seit drei Jahren besteht zu Mainz ein Verein von Bekennern des mosaischen Glaubens, dessen Zweck es ist. sich solcher armer jüdischer Kinder anzunehmen, welche die Erlernung eines nützlichen Handwerks beabsichtigen. Die seitherigen Bemühungen des Vereins haben den Erwartungen entsprochen, indem seit der letzten drei Jahre bereits II israelitische junge Leute bei christlichen Handwerkern in die Lehre gekommen sind, wovon einer schon als Geselle arbeitet, während einige andere bald werden ausgelernt haben. Diesem wohltätigen Bestreben ist bereits unsere Anerkennung und Billigung zu Theil geworden, und verdient dasselbe zugleich in diesem Blatte eine öffentliche rühmliche Erwähnung,. Darmstadt, am 11. Julius 1826. Großherzoglich Hessisches Ministerium des Innern und der Justiz, von Grolmann,

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