Menorah
- Journal
- Menorah
- Volume
- 5 (1927)
- Issue
- Heft 12 (Dezember 1927)
- Article
- Sonderheft Magenza
- Date
- 1927-12-01
- Page
- Seite 717 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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ZUR EINFÜHRUNG 717 ANMERKUNGEN: l) „Magenza" ist eine der im hebräischen. Schrifttum des Mittelalters auftretenden hebraisierten Namenshezeichnungen für die Stadt Mainz. Diese Bezeichnung: ist abgeleitet von dem bei den römischen Militärsiedlern gehriiuchlichen (Moguntbicum) Moguntiii.. Aulier dem Namen „Magenza" sind uns im älteren jüdischen Schrifttum auch andeie hehraisierte Oitsbezeuhnungen für Mainz genannt; doch ist „Magenza" die bis auf den heutgen Tag für. üdisch-urkundliche Zwecke gebräuchlich gebliebene Bezeichnungsform. 2) Besonders verdient gemacht hat s;ch hierbei Schaab, K. A. in seinem "Werke „Diplomatische Geschichte der Juden zu Mainz und dessen Umgebung" (Mainz 1855), dessen Arbeit allerdings in vielen Punkten veraltet und unzuverlässig ist, und Salfeld, Dr. Siegmund, in seinem „Bilder aus der Vergangenheit, der jüdischen Gemeinde Mainz14 (Mainz 1903) und in seinen zahli eichen kleineren EinzelveröfFentlichungen. 8) Siehe: Fp]iensten Simon, „Zur Frühgeschichte der Juden in Deutschland, besonders in literarischer und kultureller Hinsicht*, in Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft dt s Judentums, <fö Jahrg., S. lO'.tfF. 4) Siehe Bild Nr. 6. 6) Siehe Bild Nr. 3; hierzu ist auch die Arbeit des Hei rn llabbiner Dr. Bondi, S. 25 (721) zu vergleichen. 6) Siehe Bild Nr. 4. ") Stehe Bild Nr. (J. 8j Siehe Bild Nr. 2. °) Siehe Levi, Dr. S., „Beiträge zur Geschichte der ältesten jüdischen Grabsteine in Mainz, Mainz l'.'üt?, S. l'V l0) Siehe das von Salfeld herausgegebene „Martyrologium" des Nürnberger Memorbuehes (in Quellen zur Geschichte der Juden in Deutschlandi,?,. Bd., S. 10 u. S. naff. Das Original beündet sich im Besitze der israelitischen Religionsgesellschaft Mainz. u> Vergl. hierzu auch Albert von Aachen, „Geschichte des ersten Kreuzzuges", Teil 1. Übersetzt von Hermann Hefele. Verlag Eugen Diedrichs l'j«. w) Siehe aber liierzu die Arbeit des Herrn Rabbinei Dr. Bondi, S. i>8 (7 •_'<]). l3) Siehe die Allhandlung Schrohe, Heinr., „"Wie gelangte Mainz zur Herrschaft über die Juden der Stadt? (Privileg vom is. Juni r2;>5)", auf S. '.'>:', dieses Heftes. 14j Stehe hierüber Salfeld, Dr. S., „Zur Geschichte der Mainzer Synagogen." Mainzer Zeitschrift, Jahrg. III, l'.H'S, S. iO(i—-110. ,5) Als Literatur über diese Frage sei unter anderem hier genannt: Güdemann, Geschichte des Erziehung» wesens, besonders Bd. III an verschiedenen Stellen; Rothschild, Dr, Leop., Die Judengemehiden zu Mainz, Speier und Worms (Berlin liMjl) i Carlebach, Dr. E., Die rechtliehen und sozialen Verhältnisse der jüdischen Gemeinden zu Mainz, Speierund Worms (Leipzig lyni); Grätz, Geschickte der .luden, Bd. 8; Berliner, Aus dem Leben der deutschen Juden im Mittelalter, Berlin nmu. \ om .reiben Verfasser in „Magazin für die Wissenschaft des Judentums", lssn, S. II; Kaufmann in „Magazin für die Wissenschaft des Judentums", ISUS, S. i''J5; Elbogen, „I. I'er jüdische Gottesdienst in seiner geschichtlichen Entwicklung", Leipzig Zunz, „Die synagogale Poesie des Mittelalters" und Zunz, „Zur Geschichte und Literatur-'; Bondi, l>r.J., Rabbiner im „Israelit", i;S. Jahrg., Nr. 3'5 u. öT. ""•) Siehe Altmann, Dr. A., „Geschichte der .luden in Stadt und Land Salzburg". (Beilin iyi?i), S. 11r., Anm. -> und S. 120, wo von einer Judenveifolgung im Jahre HOl berichtet wird, die im Zusammenhang steht mit einem Diebstahl 'n de; LiebfVauenkirche zu Mülln! einer Vorstadt Salzburgs). 1T) Salman wird gewöhnlich als Salman von St. Goar bezeichnet nach einem seinem Rufnamen beigesetzten Beinamen; G.ärz hatte diesen Beinamen „Sienward" gelesen. Meinen Vermutungen über diesen Namen kann ich aus Raummangel hiev nicht Ausdruck geben. Doch scheint mir die richtige Lesung des Wones in den hisher'gcn Deutungen nicht gefundin zu sern.. lfi) Siehe Elbogen, J., „Der jüdische Gottesdnust in seiner geschichtlichen Entwickelung". Lei zig lvi:*», S. '.'.71 f., wo übrigens Maharil als aus Köln stammend bezeichnet wrd. t!)) Wir veiwo'sen auf die au-Jührlicho Darstellung dieser Zeit in der Arbeit des Herrn Dr. Busch, S. 48. -°) Die Angalie in. Lewysöhn, Dr. L.: ..Sechzig Epitaphien von G. ahsteinen des israelitischen Fried hol es zu Worin*»", Frankfurt a. M., 1*55, S. 18: „Dat.'. die Frontseite seines Denkmals gegen den üblichen l sus von Noiden nach Süden gerichtet wurde", trifft den Tatbestand nicht. Die Himmelsrichtung des Grabsteins ist vielmehr von Süden nach Noiden