Menorah
- Journal
- Menorah
- Volume
- 5 (1927)
- Issue
- Heft 6-7 (Juni 1927)
- Article
- Einiges über das Fachschulwesen in Kleinpolen (Galizien)
- Date
- 1927-06-01
- Page
- 434 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Rabbi Meiseis Hof in Krakau Radierwjg von Lyoncl S. Rciss auf der Ausstellung des J. D. C. in Amerika, nämlich ein synagogales Parament, bestehend aus Vorhang (Parochet), Thoramanlel und Altardecke, welches, zum Zeichen der Dankbarkeit an die amerikanischen Juden, von den Waisenzöglingen der Lemberger Mädchenschule einer New Yorker Synagoge gewidmet w7urde. Die dort angewandten Motive der Goldstickerei sind Transpositionen alter Ornamente, welche bei orthodoxen Juden noch heute verwendet werden. Das mit zielbewußtem Eifer in den Schulen gepflegte Studium jüdischer Kunst- und Kulturdenkmäler wird hoffentlich Altes und Werlvolles in erneuter Form wieder beleben^ Diese gewiß bedeutenden Errungenschaften der galizischen Judenschaft sind aufs engste verbunden mit dem Namen der Frau Dr. K 1 a f t e n, welche bei dieser Arbeit in aufopferungsvollem Dienste die Idee der Umschichtung durch schöpferische Taten fördernd, von der Gründung der ersten Werkstätte bis zum Inslebenrufen des Verbandes, steht. Vor zwölf Jahren fast einsam in ihren Bestrebungen, steht sie heute an der Spitze des Verbandes, der die hervorragendsten sozialen Arbeiter der galizischen Judenschaft: vereinigt.