Menorah
- Journal
- Menorah
- Volume
- 4 (1926)
- Issue
- Heft 11 (November 1926)
- Article
- Schach [Nachricht] / Reti, Richard
- Date
- 1926-11-01
- Page
- Seite 656 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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656 MENORAH Näher lag 12. f3—f4. Der Textzug ist aber besser. Er geschieht in der Absicht, mit e3—e4 fortzufahren, womit Weiß die Initiative, die dem Anziehenden von Rechts wegen zukommt, behaupten würde. 12. 13. Dd 8 Y d 7 Tal- -el Ein Vorbereitungszug zu viel. Es sollte sofort e3—e4 geschehen. Nunmehr wird dies von Schwarz verhindert. 13...... 14. De 2 — d 1 15. Ddl — e2 16. Ld3 —b5 c 7 — c 5 Tf 8 — f 6 Ta8~- f8 Damit verbessert Weiß seine Stellung in keiner Weise. Das Nötigste war, dem Ld2 mehr Raum zu verschaffen, entweder mit 16. Tdl nebst Lei oder mit 16. b3 nebst Ld2—cl— b2. 16. 17. Dd7 f3 14 Schwarz drohte, mit e6—e5 sein Posilionsübergewicht zu vergrößern. 17. c4 Danach kann Weiß nicht mehr verhindern, daß Schwarz durch Vorgehen des b-Bauern nach b4 am Damenflügel Vorteil erlangt. Wenn Weiß sich nicht auf eine mühsame und auf die Dauer wohl undankbare Verteidigung einlassen will, so bildet Angriff am Königsflügel die einzige Gegenchance. Dies wird aber insbesondere durch den Umstand sehr erschwert, daß der weiße Königsiiiufer abseits steht. 18. Kgl — hl Um g2—g4 zu spielen. 18. 19. Le7 — d6 Tf 1 — f3 Wieder macht Weiß zuviel Vorbereitungen. Sofort 19. g2—g4 bot noch die beste Chance. Nunmehr erspäht Capablanca die Möglichkeit, seinen Königsflügel derart zu formen, daß alle Angriffe dagegen von vornherein aussichtslos sind. 19...... 20. Tel — f 1 21. Ld2 —el 22. Le 1 h4 h 7 — h 5! Tf6 —hß g7 -g0 Weiß erkennt noch nicht, daß alle Angriff sversuche am Königsflügel zwecklos sind. Er entfernt seine Figuren daher immer mehr vom Damenflügel, so daß Capablanca Gelegenheit bekommt, die Entscheidung dort mit wenigen kräftigen Zügen herbeizuführen. Weiß sollte mit h2—h4 nebst g2—g3 seinen Königsflügel in analoger Weise verrammeln, wie Schwarz es gemacht hat, um sich dann ungestört mit allen Kräften der Verteidigung des Damcnflügels zu widmen. Dann wäre die Partie wohl noch lange nicht verloren gewesen. 22...... 23. De 2 — el 24. Lb5 — a4 25. La 4dl Kg8 a 7 b6 Lb7 f 7 a6 bo c6 Einerseits um die b-Linie für den Turm freizumachen, anderseits, damit nach b5—bt der weiße Läufer sich nicht auf a4 festsetzen möge. 26. Tf3 —h3 ..... Noch immer kommt Weiß nicht zur Einsicht und setzt seme AngrifTsversuche am Königsflügel fort. 26...... 27. Lh4 —g5 28. Del —h 4 29. Dh4 —el a 6 — a 5 Th6— h8 b 5 — b 4 Endlich bläst Weif?) zum Rückzug und sammelt seine Kräfte zur Verteidigung, aber es ist längst zu spät. 29...... 30. Th3 — f3 31. Tf3 — f2 Tf8a5 b8 a4 31. a4 — a3 Der Durchbruch, der zu sofortiger Entscheidung führt. 32. b 2 - b 3 c4 X b3 33. Ld 1 X b3 Lc6 — b5 34. Tf 1 —gl Dc7 X c3 35. D e 1 X c 3 b 4 X c 3 36. Tf 2— c2 Th8 —c8 37. Lg5 — h4 Lb5d3 38. Tc2--cl Tb8 X b3 39. a 2 X b 3 a3 — a2 Weiß gibt auf, denn auf 40. Tal, c2 41. Tgcl gewinnt La3 und auf 40. Lei entscheidet Lbl