Menorah
- Journal
- Menorah
- Volume
- 4 (1926)
- Issue
- Heft 11 (November 1926)
- Article
- Der Traumsiedler
- Date
- 1926-11-01
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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^~,Kj£^~0 Von ILLES KACZfiR Aus dem Ungarischen übersetzt von Andreas Gasper und Hermann Glaser Copyright 1925 by Illes Kaczer, Bratislava — Nachdruck verboten roß Väterchen ist krank. Er sei bloß etwas müde, sagt der Alte. V-^P Er hat indes keine Kraft, um aufzustehen, er ißt kaum etwas und seine Beine sind geschwollen. „Man hätte Iljitschka nicht fortlassen sollen, bevor er ihn gesehen hat", meint Beracha. „Er hatte es aber eilig", antworte ich. „Wie eilig er es auch haben mochte." „Da hast du recht, aber wie hätte ich es wissen sollen, daß Iljitschka eine ganze Woche lang ausbleiben würde! Damals war ja Großväterchen noch gar nicht bettlägerig." Meine Ausrede ist gut, aber das Gewissen läßt mich dennoch nicht ruhen. Ich hätte es ja früher Großväterchen angesehen, daß er nicht in Ordnung sei. Ich hätte es nur Iljitschka sagen sollen. Allerdings war Iljitschka damals, als ich mir zuerst Gedanken darüber machte, gerade im Begriff, zu ernten und ich konnte es nicht leicht übers Herz bringen, ihn zu stören. Jetzt sehe ich den Fehler bereits ein. Ein Menschenleben muß Iljitschka wichtiger sein als das Leben, das auf den Feldern blüht. Ich kann kaum erwarten, daß er zurückkommt. Ich bessere die beschädigten Mauern meines Hauses aus und blicke immer wieder (10. Fortsetzung.) 14. DER MÄKLER KOMMT Tel-Chalom, Heuernte.