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Menorah · 1926-09-01 · Heft 9 (September 1926) · p. Seite 512

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Menorah
Volume
4 (1926)
Issue
Heft 9 (September 1926)
Article
Der Traumsiedler
Date
1926-09-01
Page
Seite 512 (sequence 1)
Language
German
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Von ILLES KACZfiR Aus dem Ungarischen übersetzt von Andreas Gasper und Hermann Glaser Copyright 1925 by Illes Kaczer, Bratislava — Nachdruck verboten 13. NEUBEGINNEN (9- Fortsetzung.) Tel-Chalom, Andere ernten. Das Wasser hat sich vom Gerstenfeld zurückgezogen, nur der Reis ist noch überschwemmt. Denn das Reisfeld liegt tiefer. Wie hochmütig war ich damals, als Beracha nörgelte. Ich werde — sagte ich — mit den Anderen ernten! Indes höre ich jetzt, daß Ezekiel, Nachmen, Zriel und die beiden Song schon bei der Ernte sind, während ich alles von vorne beginnen muß. „Jetzt ist die Erde wenigstens fetter," tröstet mich Zebuion, der den durchnäßten Boden in meiner Nachbarschaft pflügt, jetzt zahlt sie uns zwanzigfach zurück, was wir ihr geben." „Zwanzigfach? Jetzt habe ich nicht einmal so viel Vertrauen, wie in den ersten Tagen des Anfanges ... Ein Beutel Hirse ist jetzt mein ganzes Hab und Gut." Ich möchte auch mit der Schaufel über das Gerstenfeld eilen. Aber ich habe noch das Fieber im Blut. Damals als ich angekommen war, wurde ich bei der ersten Arbeit allerdings auch gleich müde, aber im Inneren drängte ein starker Trieb und immer seltener wandelte mich die Schwäche an. Jetzt aber stärkt mich nur noch der Gedanke, daß ich das Korn einsammeln müßte; denn der Winter steht vor uns und wir können doch nicht von Gnadenbrot leben. „Soll ich nicht helfen?" fragte Zebuion.

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