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Menorah · 1926-01-01 · Heft 9 (September 1926) · p. Seite 486

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Menorah
Volume
4 (1926)
Issue
Heft 9 (September 1926)
Article
[Nachricht]
Date
1926-01-01
Page
Seite 486 (sequence 2)
Language
German
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486 MENORAH mehr als 100 Jahren den Rabbinersitz in Jassy innehalte, starb auf einer Reise in Polen. — Der Sitz des Landrabbinats von Mecklenburg-Schwerin wird von Schwerin nach Rostock verlegt. — In London wurde ein internationales Hilfskomitee für die Marranen in Portugal begründet, die sich wieder zur jüdischen Religion bekennen wollen. — Die Rialystocker Jeschiwah beging die Feier ihres 100jährigen Bestandes. — Der Oberrabbiner von Rom Prof. Sacerdoti wurde nach Alexandrien berufen. — In Riga verstarb der weltberühmte Dwinskcr Gaon Reb Meir Simche Kaz. — Die Jeschiwah in Mukacevo erhielt eine Subvention von der dortigen Sladtgemeinde. WISSENSCHAFT UND KUNST Die hochbegabte Schauspielerin Judith Lares, Mitglied der Wilnaer Truppe, starb auf einer Gastspielreise in Rumänien. — Professor Karl Neumayer wurde zum ordentlichen Professor für internationales Privatrecht an der Universität München ernannt. — Die deutschen Ausgrabungen in Palästina werden wieder aufgenommen, es beteiligen sich daran die Gelehrten Prof. Sellin (Berlin) und Pater Dr. Mader. — Dem Rektor des Wiener Rabbinerseminars Dr. Schwarz wurde von der österreichischen Regierung der Hoiratstitcl verliehen. — In Moskau starb der Professor an der Staatsuniversität Samuel Wermel, ein Vorkämpfer der Naturheilkunde. — Prof. Dr. Ludwig Spiegel, der für das kommende Jahr zum Rektor der Prager deutschen Universität gewählt war, ist plötzlich gestorben. Von unseren Künstlern : W. TAUBERT, von dessen Werken wir in dieser Nummer einige Reproduktionen veröffentlichen, ist in Frankfurt a. M. ansässig. Eine Reihe von Aufträgen öffentlicher Anstalten haben seinen Namen in weiten Kreisen bekanntgemacht. Unter seinen letzten Werken befindet sich ein überaus wohlgelungenes Porträt des kürzlich verstorbenen Rabbiners Dr. Salomon Breuer in Frankfurt a. M. (siehe Kunstbeilage). Taubert arbeilet ständig an einer Verbesserung des Radierverfahrens und hofft grundlegende Resultate zu erreichen. Beiträge zur jüdischen Volkskunde nennt sich unser neues Sonderheft, welches am 1. Oktober als Nr. 10 des laufenden Jahrganges erscheinen wird. Durch die Mitarbeit bedeutender Forscher und durch eine Fülle interessanter Abbildungen wird dies Heft eine wertvolle Bereicherung des Jahrganges darstellen. Die Red. Schwierigkeiten, die dem Vertrieb umfangreicher Werke gegenwärtig auf dem Büchermärkte entgegenstehen, sowie zahlreiche Wünsche aus unserem Leserkreise lassen es als ratsam erscheinen, die „Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde/' wieder wie früher anstatt als Jahrbücher in lieftforni herauszugeben. Wir beginnen mit einem Sonderhefte der „Menorah", das für diesen Oktober vorgesehen ist. Es wird Beiträge von Bamberger (Wandsbek), Blach (Berlin), Löwinger (Szeged),Marmorslein (London), Mieses (Przemysl), Zoller (Triesl), dem Herausgeber u. a. enthalten. Dr. Max Grunwald. W i e n, im August 1926. Soeben erschien: JUDEN KÖPFE Bildnisse und Charakteristiken von SAMUEL MEISELS Etwa 500 .Seiten stark, auf holzfreies Papier gedruckt, in schöner Axisstnttung Preis (einschl. Porto) RM 5 österr. S 8 Zu beziehen direkt vom VE KLAG DIE, NEU ZEIT (S. MEISELS) Wien IX., Eisengasse 28

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