Menorah
- Journal
- Menorah
- Volume
- 4 (1926)
- Issue
- Heft 5 (Mai 1926)
- Article
- Jüdische Sakralkunst in Schlesien
- Date
- 1926-05-01
- Page
- Seite 278 (sequence 6)
- Language
- German
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27S M E X O R A II Abb. 10 Friedhof in Dyherrnfuiih (ab UV.\9> ANMERKUNGEN ZU: JÜDISCHE SAKRALKUNST IN SCHLESIEN *) Vgl. auch des Verl'. „Deutsche, böhm. und polnische Synagogentypen vom 11. bis Anf. des 19. Jahrh." — Berlin 1915. '-) Vgl. des Verf. Aufsatz in „Monatshefte für Kunstwissenschaft'', Mai IIHJS. :{) Aufs, des Verf. in der preuß. Ministerialzeitschrift „Denkmalpflege und Heimatschutz", 1925, Heft 4/(i. Von dieser sind auch die Klischees zu den Abb. 2 und b—9 freundlich zur Verfügung gestellt. ') Züiz und Glogau waren ungestörte Judensiedelungen. Ein Erlaß Rudolfs II. spricht von den Zülzer Juden, daß diese „weil sy von unvordenklichen Zeiten daselbst gewöhnet, weiter keine Beschwer haben sollten*'. (Braun: „Der Silberschutz der Zuelzer Judengemeinde'" in „Ost und West' .) r>) Gegründet (nach Brann) als „wolhynisch-liltauisehe Synagoge ' von dem 1777 verstorbenen R. Mordechai b. Israel lsser Sklower. r) In einem Aufsatz („Ost und West"', XXII. Jahrg. 192l>? Heft 1/2) hat der Verfasser diesen Taß sowie einen künstlerisch weit wertvolleren der Meyselsynagoge in Prag als einzigste Vertreter dieser dem mosaischen Bildverbot trotzenden Thoraschilder bezeichnet. Diese Ansicht sei hier widerrufen. In Schweinfurt, Stuttgart, Braunschweig und vermutlich auch an anderen Orten sind gleichartige Silberschilder vorhanden. Sie dürften mit Ausnahme von Prag und Schweinfurt durchweg von jüdischen Goldschmieden herrühren. 7) Eine in Form und Zier nahezu übereinstimmende Schüssel besitzt die Pinkassynagoge in Prag.